November 18

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Was ist SEM? Suchmaschinenmarketing für Einsteiger der ultimative Guide für 2021

By Peter Hiebl

November 18, 2020

SEM, Suchmaschinenmarketing

Dass kaum noch ein Unternehmen um das Thema Suchmaschinenmarketing herumkommt, ist mittlerweile bekannt. Nach wie vor wissen viele nicht, worum es sich dabei handelt und wie es funktioniert.

Manche glauben, es ginge darum, die Suchergebnisse bei Google mit unfairen Praktiken zu manipulieren. Doch das ist falsch! 

Seriöses Suchmaschinenmarketing basiert auf Google-Empfehlungen aus den Webmaster Guidelines und der "searchqualityevaluatorguidelines.pdf". Sie bilden die Grundlage jeder Google-SEO-Optimierung.

Also keine Sorge. Suchmaschinenmarketing ist eine einwandfreie Methode, um Deine Besucherzahlen zu steigern, mehr Kunden zu gewinnen und Umsatz zu machen.

Was ist SEM?

In ersten Teil dieses Ratgebers lernst Du, was Suchmaschinenmarketing ist, welche Ziele SEM verfolgt und wie es funktioniert.

Anschließend werfen wir einen genauen Blick auf die wichtigsten Maßnahmen der Search Engine Optimization und des Search Engine Advertising.

Zum Schluss haben wir ein paar nützliche Tipps für Einsteiger. Also auf geht's! :o)

Was bedeutet SEM?

SEM (Search Engine Marketing auf Deutsch: Suchmaschinenmarketingist eine Form des Online-Marketings, die Suchmaschinen zu Marketingzwecken einsetzt.

Dabei geht es um die Auffindbarkeit von Unternehmen und Angeboten in Web-Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Co.

Viele Konzepte und Maßnahmen aus dem Suchmaschinenmarketing lassen sich aber auch auf andere Plattformen mit einer Suchfunktion anwenden.

Dazu zählen beispielsweise auch Amazon, YouTube und Pinterest. Keine dieser Suchmaschinen zeigt seine Ergebnisse nach dem Zufallsprinzip an.

Auswahl und Sortierung der aufgelisteten Einträge hängen immer von bestimmten Merkmalen wie Relevanz und Qualität ab.

Welche Ziele hat SEM?

Suchmaschinenmarketing hat zum Ziel, die Sichtbarkeit, Bekanntheit und Auffindbarkeit Deiner Webseite, Dienstleistungen und Produkte zu verbessern.

Dazu nimmt SEM viele verschiedene Maßnahmen vor, welche die Positionen der Webseiten oder Produkte in den Suchergebnislisten der Plattformen steigern.

Je höher die Platzierung Deines Angebotes ist, desto mehr Besucher nehmen es wahr. Dadurch steigt die Anzahl der Interessenten und Kunden, um deren Gewinnung es schlussendlich bei allen Formen des Marketings geht.

Woraus besteht SEM?

SEM ist ein Oberbegriff, der zwei Teilbereiche umfasst:

  • SEO (Search Engine Optimization; Suchmaschinenoptimierung) arbeitet an Verbesserungen einer Webseite, um in den sogenannten organischen Suchergebnissen besser zu ranken.
  • SEA (Search Engine Advertising; Suchmaschinenwerbung) nutzt die Werbesysteme der Suchmaschinen, um bezahlte Anzeigen in den Ergebnislisten zu schalten.

Zwar lassen sich beide auch unabhängig voneinander durchführen, seine höchste Effektivität entfaltet SEM erst, wenn sich beide Strategien gegenseitig ergänzen.

Suchmaschinenmarketing - Welche Definition ist richtig?

Besonders deutschsprachige Marketing-Agenturen benutzen den Begriff Suchmaschinenmarketing oft als Synonym für Suchmaschinenwerbung.

Diese Definition setzt voraus, dass Marketing und Werbung das Gleiche sind.

Doch Marketing ausschließlich als Werbung zu betrachten, ist eine seit Jahrzehnten überholte Auffassung.

Zum modernen Marketing gehören ebenso Aspekte wie Produktdesign, Vertriebskonzepte, Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) und andere Formen der Kundenkommunikation.

Fachleute sprechen von einem ganzheitlichen Marketing-Mix, der auf den vier Säulen Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Vertriebspolitik basiert.

Wie sieht es nun mit SEO aus? Zum einen sind gut optimiere Webseiten eine wichtige Voraussetzung für funktionierende Werbekampagnen per Search Engine Advertising.

Zum anderen stärkt SEO die Bekanntheit von Webseiten und fördert die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens und seinen Angeboten.

Dem entsprechend hat SEO viele Gemeinsamkeiten mit Public Relations und gehört folglich in den Bereich der Kommunikationspolitik.

Nehmen wir diese Argumente zusammen, dann zählt SEO zweifellos zum Suchmaschinenmarketing.

Genau so sieht das auch der deutsche "Bundesverband Digitale Wirtschaft". Der BVDW ist eine Interessengemeinschaft von und für Firmen, die ein digitales Geschäftsmodell haben oder digitale Techniken zur Wertschöpfung einsetzen.

Er definiert SEM als sämtliche Maßnahmen, die mithilfe von Suchmaschinen qualifizierte Besucher für Webseiten gewinnen.

Was sind qualifizierte Besucher im Suchmaschinenmarketing?

Nicht alle Internetnutzer, die auf eine Webseite kommen, sind aus Sicht des Marketings gleichwertig.

Menschen, die Deine Seite versehentlich aufrufen und an dem Angebot gar nicht interessiert sind, helfen Dir nicht weiter.

Was Du willst, sind potenzielle Käufer oder Auftraggeber, Besucher mit echtem Interesse für Deine Firma mit ihren Produkten und Dienstleistungen.

Alle SEM-Maßnahmen dienen letztlich der Generierung sogenannter Leads. Ein Lead ist ein qualifizierter Besucher, das heißt, ein Interessent, der Dir Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Postanschrift überlässt.

Anders ausgedrückt: ein potenzieller Neukunde. Leads können auf verschiedene Weise zustande kommen, zu den häufigsten Quellen gehören:

  • Direkte Registrierung als Neukunde
  • Anmeldungen zum Newsletter
  • Angabe der E-Mail-Adresse zum Download von Medien wie z. B. E-Books
  • Klick-Tracking bei Werbebannern
  • Telefonische Anfragen
  • Teilnahme an Gewinnspielen

Lead-Generierung findet nicht immer direkt statt. Oft geht es darum, Deine Webseite für eine breite Masse nützlich zu machen.

Das ist wie bei einem Verkaufsstand. Viele Leute schlendern an Deinem Stand vorbei, manche werfen einen kurzen Blick auf das Angebot und andere bleiben stehen und kommen mit Dir ins Gespräch.

Je interessanter Dein Stand (Deine Webseite) ist, desto höher ist Deine Chance auf echte Interessenten - und damit auf potenzielle Käufer.

Leads lassen sich in verschiedene Qualitätsstufen einteilen. Zum einen gibt es "Cold Leads", bei denen der Besucher seine Daten nur für eine Gegenleistung wie kostenlose Testversion oder E-Books ausgehändigt hat.

Cold Leads haben normalerweise kein weitergehendes Interesse an Deinen Produkten. "Warm Leads" hingegen überlassen Dir ihre Kontaktdaten, weil sie Dein Angebot spannend finden und einen Kauf in Betracht ziehen.

Darüber hinaus zeichnen sich hochwertige Leads durch validierte (das heißt: überprüfte und bestätigte) Datensätze aus.

Manchmal geben Interessenten versehentlich oder absichtlich falsche Daten wie Pseudonamen, inkorrekte Telefonnummern oder falsche E-Mail-Adressen an.

Je verlässlicher die Kontaktdaten sind, desto wertvoller ist der Lead.

Was ist SEO-Marketing?

Bleiben wir beim Beispiel mit dem Verkaufsstand. Egal ob Messe, Flohmarkt oder Wochenmarkt, Du möchtest, dass Dein Stand möglichst gut sichtbar ist und viele Menschen anlockt.

Wer interessiert sich schon für den kleinen, schmuddeligen Verkaufstisch in der hintersten Ecke?

Besser ist ein schöner, großer Stand ganz vorne, mit Plakaten, bunten Wimpeln und knackigen Werbeslogans.

Das reicht aber noch nicht aus. Die Besucher sollen stehen bleiben und Dein Angebot genauer ansehen.

Du möchtest, dass sie über Dich reden und einander empfehlen, mal bei Dir vorbeizuschauen.

Das erreichst Du am besten, indem Du den Leuten faszinierende Produkte, nützliche Informationen und hilfreiche Ratschläge gibst.

Genau darum geht es bei der Suchmaschinenoptimierung. Sie verbessert eine Webseite so, dass die Suchmaschinen sie möglichst weit oben und damit gut sichtbar platzieren.

Dabei sind die beiden wichtigsten Aspekte Relevanz und Qualität. Relevanz bedeutet, dass Deine Seite zur eingegebenen Suchanfrage passt.

Niemand will Webseiten vorgeschlagen bekommen, die mit dem Suchbegriff nichts zu tun haben.

Ebenso wenig sind wir an schlechten und minderwertigen Inhalten interessiert. Wir erwarten, dass die besten Seiten zum Thema an oberster Stelle stehen.

Um das zu erreichen, nimmt SEO zwei Arten von Verbesserungen vor und zwar Onpage-Optimierung und Offpage-Optimierung

“SEO ist ein Marathon - kein Sprint”

Timothy Scherman

Was ist Onpage-Optimierung?

Onpage-Optimierung ist der Oberbegriff für alle Maßnahmen, die Deine Webseite direkt verändern. Sie teilen sich in zwei Kategorien auf.

Die Content-Optimierung verbessert die Inhalte der Website durch informative Texte, Keyword-Optimierung und falls sinnvoll, Bilder- und Video-Produktion.

Das technische SEO optimiert Aspekte wie interne Verlinkung, Metainformationen inklusive strukturierten Daten, Ladezeiten, Design und andere technische Eigenschaften.

Was ist Offpage-Optimierung?

Offpage-Optimierung findet außerhalb Deines Webauftritts statt. Sie ist vor allem verantwortlich für das Sammeln von Backlinks.

Das sind Links, die von anderen Webseiten auf Deine Seite verweisen. Sie sind eine Art digitaler Empfehlungen und stellen ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Offpage-Optimierung auch mit Deinem Social-Media-Profil sowie Eintragungen in externe Dienste wie Branchenportale.

Was ist SEA-Marketing?

Manchmal reicht eine gut optimierte und sichtbare Webseite nicht aus. Wenn Dein Webprojekt neu ist, dann hat es noch nicht viele interessante Inhalte und zu wenige Backlinks.

Aber auch wenn Du später schnell mehr Besucher benötigst, bringt Dich SEO nicht weiter. Die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung wirken zwar langfristig und nachhaltig, aber es dauert einige Zeit, bis sich die Effekte einstellen.

Hier hilft die Suchmaschinenwerbung SEA. Alle großen Suchmaschinen bieten einen Werbedienst an, mit dem Du sofort eine hohe Platzierung und Sichtbarkeit erreichen kannst.

Beim Search Engine Advertising geht es um kostenpflichtige Werbungen, welche die Suchmaschinen direkt in den Ergebnislisten einblenden.

Wenn Du genug Geld investierst, dann kann Deine Webseite auf der höchsten Position erscheinen. Darin liegt aber auch der Nachteil des Search Engine Advertising im Gegensatz zu SEO.

Suchmaschinenwerbung funktioniert nur so lange, wie Du bezahlst. Stellst Du die Finanzierung ein, dann verschwinden auch Deine Werbebanner.

Search Engine Advertising basiert auf der Bezahlform "Pay-Per-Click" (PPC). Als Seiteninhaber bietest Du einen maximalen Klickpreis (Cost per Click; CPC) für die Suchbegriffe, bei denen die Werbung erscheinen soll.

Abhängig von Faktoren wie Dein Maximalgebot, Seitenqualität und den Geboten der Mitbewerber platziert Google die Anzeigen an entsprechenden Positionen in der Suchergebnisseite.

Bis zu diesem Punkt ist Search Engine Advertising kostenlos. Erst bei einem Klick auf Deine Werbung musst Du den Betrag an die Werbeplattform zahlen, der sich aus der Versteigerung ergab.

Die Klickpreise sind je nach Keyword sehr unterschiedlich. Sie können wenige Cent, aber auch über hundert Euro betragen.

Das hängt davon ab, wie umkämpft Werbepositionen für den jeweiligen Suchbegriff sind. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, die Kosten zu begrenzen.

Durch seine Marktführung im Bereich Suchmaschinen ist Google Ads der mit Abstand wichtigste Dienst für Search Engine Advertising.

Weitere wichtige Anbieter sind Microsoft Bing Ads, Oath Advertizer von Yahoo/Oath sowie Baidu Tuiguang und Yandex Direct der chinesischen respektive russischen Suchmaschinen Baidu und Yandex.

Wie fügt sich SEM ins Online-Marketing ein?

SEM ist die zentrale Säule im modernen Online-Marketing. Bei der großen Konkurrenz im Internet geht es mittlerweile darum, dass Menschen Dich und Deine Angebote überhaupt finden.

Selbst der interessanteste Newsletter und das faszinierendste Social-Media-Profil sind nichts wert, wenn niemand Dich bemerkt.

Suchmaschinenmarketing kombiniert mehrere Pull- und Push-Strategien zu einem sehr effektiven Gesamtkonzept.

Pull- oder Inbound-Marketing orientiert sich an den Interessen der Menschen. Es bietet Lösungen für aktuelle Probleme und zieht damit Interessenten zum eigenen Angebot hin.

Push- oder Outbound-Marketing hingegen geht mit Werbungen, Telefonanrufen oder E-Mails auf potenzielle Kunden zu und versucht, sie von den Produkten zu überzeugen. Viele Menschen betrachten Push-Strategien immer kritischer, da sie die Methoden als zu aufdringlich betrachten.

Search Engine Optimization gehört zum Inbound-Marketing, da sie durch eine Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Konsumenten eine höhere Sichtbarkeit erreicht.

Search Engine Advertising ist beides, denn einerseits sind es klassische Werbeeinblendungen, die versuchen die Aufmerksamkeit des Nutzers auf sich zu lenken.

Andererseits sind die Anzeigen auf die aktiven Interessen der Suchenden ausgelegt.

Warum ist Suchmaschinenmarketing wichtig?

Durch die zunehmende Digitalisierung verlagern sich immer mehr Aktivitäten ins Internet.

Das gilt nicht nur für Kommunikation mit Freuden und Verwandten, sondern auch für Shopping, Jobsuche, Medienkonsum und vieles weitere.

Es gibt heute derart viele Webseiten, Dienstleister und Angebote im Netz, dass es unmöglich ist, sie ohne Suchmaschinen zielgerichtet zu finden.

Daher wundert es kaum, dass kein Segment des Marketings so rasant wächst wie das Suchmaschinenmarketing.

Es gilt als eine der effektivsten Methoden, um die eigene Bekanntheit zu steigern, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und Neukunden zu gewinnen. Doch was macht SEM so effektiv?

Zum einen gehören Suchmaschinen zu den am häufigsten genutzten Diensten im Internet. Wir alle nutzen ständig Google, Bing und Co. aber auch Amazon und YouTube, um Informationen, Produkte, Dienstleistungen und anderes zu finden.

Zudem beginnt heute der größte Teil aller Online-Einkäufe mit einer Suche nach geeigneten Angeboten im Netz.

Dabei sind Suchmaschinen zumeist die erste Anlaufstelle. Deshalb hat SEM eine der größten Reichweiten im gesamten Online-Marketing.

Darüber hinaus ist SEM wichtig, weil die meisten anderen Techniken des Online-Marketings umso besser funktionieren, je mehr Traffic Du auf Deiner Webseite hast.

Für die Generierung von Leads benötigst Du möglichst viele Besucher und die bekommst Du vor allem durch Suchmaschinenmarketing.

In einem Punkt kannst Du Dir sicher sein: Deine Konkurrenten betreiben sowohl Suchmaschinenoptimierung als auch Search Engine Advertising.

Wenn Du das Thema ignorierst oder für unwichtig hältst, dann kannst Du schnell ins Hintertreffen geraten.

Statistiken zu Suchmaschinenmarketing

Zahlreiche Studien und Statistiken aus den vergangenen Jahren zeigen eindeutig, dass Suchmaschinenmarketing stetig wichtiger wird.

Gleichzeitig nimmt die Wichtigkeit herkömmlicher Maßnahmen des Online-Marketings wie Affiliate- und Bannerwerbung stetig ab.

Laut Google beginnen 53 % aller Käufer mit einer Suche nach Angeboten, um die bestmögliche Wahl zu treffen.

Dabei ist der Suchdienst klarer Marktführer. In den Jahren 2019 und 2020 kommt Google weltweit auf einen Marktanteil von 92 %, in Deutschland und Österreich sind es 92 % respektive 95 %. Auf Platz zwei folgt bereits weit abgeschlagen Microsoft Bing mit knapp 3 % weltweit, 5 % in Deutschland und 2 % in Österreich.

Warum es so wichtig ist, möglichst hoch auf der ersten Ergebnisseite zu ranken, lässt sich an zwei Statistiken von Backlinko und Hubspot erkennen.

Ihnen zufolge erhält die Webseite auf Platz 1 mit 32 % knapp ein Drittel aller Klicks. Nur ein Viertel (25 %) aller Nutzer beachten Webseiten auf der zweiten Ergebnisseite (Position 11 und niedriger).

Nach Daten von Statista geben Unternehmen insgesamt 10,07 Milliarden Euro für digitales Marketing aus. Dabei entfällt der größte Anteil auf Suchmaschinenmarketing mit 4,10 Milliarden Euro. Eine weitere Analyse von Statista untersuchte 2016, wie Unternehmen verschiedene Maßnahmen des Online-Marketings in ihrer Bedeutung bewerten.

Beide SEM-Teile - Search Engine Optimization und Search Engine Advertising - wurden demnach mit 67 % und 57 % als die wichtigsten Segmente betrachtet:

  1. 1
    Search Engine Optimization: 67 %
  2. 2
    Search Engine Advertising: 57 %
  3. 3
    E-Mail-Marketing: 46 %
  4. 4
    Social-Media-Marketing: 33 %
  5. 5
    Affiliate-Marketing: 29 %
  6. 6
    Banner-Advertising: 21 %
  7. 7
    Mobile-Marketing: 16 %

Für welche Firmen ist Suchmaschinenmarketing wichtig?

Manche glauben, Suchmaschinenmarketing sei nur etwas für große Firmen, doch das ist ganz falsch. Auch im Internet haben es große Unternehmen ohnehin leichter.

Durch ihre hohe Bekanntheit suchen Kunden häufiger direkt nach ihnen oder sie wenden sich bevorzugt den Marken zu, die sie bereits kennen.

Namhafte Firmen hatten viel länger Zeit, um eine Webseite mit viel Content und einer starken Verlinkung aufzubauen.

Heißt das nicht, dass eine kleine Firma kaum noch eine Chance hat, um gegen die Großen zu bestehen? Ganz im Gegenteil! Sicher, wenn Du als kleiner Smartphone-Hersteller mit Apple, Samsung und Co. konkurrieren willst, dann braucht es mehr als ein wenig Search Engine Advertising.

Aber es geht oft nicht um die Konkurrenz zu den Platzhirschen. Jedes Unternehmen hat ein individuelles Angebot mit Produkten für bestimmte Einsatzbereiche und Zielgruppen.

Genau diese Zielgruppe - Menschen, die nach dem suchen, was zu anzubieten hast - musst Du erreichen. SEM hilft Dir, eine Nische zu finden, in der Du klein anfängst und Schritt für Schritt Deine Bekanntheit ausbaust.

Egal ob kleine oder große Firma, ohne Suchmaschinenmarketing finden Dich die Kunden im Internet nicht und dann hast Du heute keine Chance mehr. Das gilt mittlerweile für fast alle Firmen.

Es gibt kaum noch Branchen, in denen wir nicht im Netz nach Anbietern, Produkten, Dienstleistungen oder Informationen aber auch Tipps und Ratgeber suchen.

Gerade für kleine lokale Unternehmen nimmt die Bedeutung von Suchmaschinenmarketing immer weiter zu. Das hängt mit der starken Verbreitung von Smartphones zusammen.

Kunden suchen unterwegs nach Hotels, Restaurants, Autovermietungen, Schlüsseldiensten, KFZ-Werkstätten oder Abfahrtszeiten für Bus und Bahn.

Ebenso informieren sie sich zu Hause über Öffnungszeiten, Speisekarten, Sonderangebote oder Eintrittspreise.

Welche Vorteile hat das Suchmaschinenmarketing?

Im Marketing musst Du immer mit sogenannten Streuverlusten rechnen. Ganz gleich wie perfekt Deine Kampagne auf die Zielgruppe ausgelegt ist, es gibt immer einen Prozentsatz an erreichten Personen, die sich nicht für Dein Angebot interessieren.

Je höher diese Anzahl ist, desto weniger erfolgreich war Deine Strategie. Hohe Streuverluste bedeuten nicht nur verpasste Einnahmen, sondern auch unnötige Mehrausgaben.

Die bei Suchmaschinen eingegebenen Begriffe geben Dir sehr gute Hinweise auf das, was die Leute wirklich wollen.

Dadurch kannst Du die Zielgruppe deutlich direkter ansprechen und passende Seiteninhalte und Werbekampagnen anbieten. Komplizierte und unzuverlässige Zielgruppenanalysen sind beim Suchmaschinenmarketing weit weniger nötig als beim klassischen Push-Marketing.

Push-Strategien wie TV-Spots, normale Online-Werbungen und Telefonmarketing mussten in den letzten Jahren immer aggressiver um die Aufmerksamkeit der Kunden kämpfen.

Die Menschen haben sich einerseits an ständige Reklame gewöhnt und sind andererseits zunehmend genervt von ihnen.

SEM ist hervorragend messbar. Das bedeutet, Du weißt jederzeit, wie erfolgreich Deine Strategie ist und wo Du nachbessern musst. Bei anderen Marketing-Formen sind nur unzuverlässige Schätzungen möglich.

Du kannst nie genau wissen, wie viele Deiner Newsletter-Abonnenten die E-Mail wirklich lesen oder wie viele Leute die TV-Werbung tatsächlich anspricht.

Mit einer gründlichen Analyse von SEO-Metriken wie Ranking, Click-Trough-Rate, Dwell-Time, Bounces und viele weitere lassen sich Streuverluste weiter minimieren.

Darüber hinaus ist SEM sehr gut geeignet, um andere Stategien zu unterstützen. Mit einer hohen Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen bekommst Du mehr Seitenbesucher und damit mögliche Newsletter-Abonnenten.

Durch eine Keyword-Analyse verstehst Du besser, wie Du E-Mail-Marketing, Bannerwerbung oder Telefonmarketing betreiben kannst. Nicht zuletzt ist Suchmaschinenmarketing deutlich günstiger als klassisches Marketing.

Es sind keine Printmedien zu produzieren und die Kosten für Online-Werbung ist viel niedriger als für TV-Werbespots.

Gibt es auch Risiken beim Suchmaschinenmarketing?

SEM verbessert die Sichtbarkeit Deiner Webseite im Internet und führt zu mehr Besuchern und Kunden. Kein Firmeninhaber kann dagegen etwas einzuwenden haben.

Das heißt, SEM hat nur dann Nachteile, wenn Du nicht möchtest, dass die Leute Dich finden. Es gibt aber viele Dinge, die Du falsch machen kannst.

Nicht alle Maßnahmen, die das Suchmaschinenmarketing umfasst, sind für jede Firma geeignet.

Setzt Du auf die falsche Strategie, dann kann Dich das viel Geld kosten. Deshalb ist es wichtig, einen guten Plan auszuarbeiten, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu messen und die Vorgehensweise stetig anzupassen.

Obwohl der Begriff etwas widersprüchlich klingt, ist eine "Über-Optimierung" von Webseiten möglich.

Dabei stellen vor allem manipulative Maßnahmen ein Risiko dar. Google will, dass die relevantesten und hochwertigsten Seiten zuerst erscheinen und betrachtet Techniken mit dem Ziel, die eigene Platzierung ungerechtfertigt zu steigern, als Wettbewerbsverzerrung.

Google betraft Webseiten, die solche Praktiken einsetzen, mit einem niedrigeren Ranking oder sogar der Entfernung aus dem Seitenindex.

Beispiele für häufig abgestrafte Maßnahmen (Penaltys) sind:

  • Übertrieben hohe Keyword-Dichte in den Seitentexten und Metadaten (Keyword-Stuffing)
  • Zu viel Werbung bei zu wenig Content, vor allem im oberen Bereich der Webseite
  • Teilnahme an Linkfarmen und anderen unerlaubten Methoden des Link-Tauschs
  • Einrichten von Brückenseiten
  • von anderen Seiten kopiert Inhalte (Duplicate Content) und sonstige Copyright-Verstöße
  • Verteilung von Schadprogrammen wie Würmer, Viren, Trojaner und Scareware

Welchen Einfluss hat Suchmaschinenmarketing auf die Customer Journey

Die Customer Journey bezeichnet die einzelnen Stadien, die ein Kunde vor dem Kauf eines Produktes durchläuft.

Zwar gibt es auch viele spontane Kaufentscheidungen, den meisten Anschaffungen und Beauftragungen geht jedoch ein Prozess voraus.

Er beginnt damit, dass wir ein Problem oder Bedürfnis erkennen, welches wir lösen, respektive befriedigen wollen und endet mit dem schlussendlichen Kauf.

Das häufigste Modell zur Beschreibung der Customer Journey besteht aus fünf Phasen:

Awareness

Awareness (Bewusstsein): In der ersten Phase erkennt der Konsument einen Bedarf.

Das kann der Wunsch nach einer neuen Jeans oder einem Urlaub sein, aber auch notwendige Dinge wie Heizungsreparaturen oder das Ersetzen eines defekten Computers.

Favorability

Favorability (Favorisierung): Im zweiten Schritt beginnt der Kunde, unbrauchbare Optionen auszuschließen und entwickelt eine Tendenz zu bestimmten Marken oder Produkten.

Consideration

Consideration (Überlegung): Jetzt vergleicht er passende Angebote. Er recherchiert, welche Produkte am besten geeignet sind, indem er Produktbeschreibungen, Testberichte, Kaufratgeber oder Firmenprofile liest.

Intent-to-Purchase

Intent-to-Purchase (Kaufabsicht): In dieser Phase sind die verfügbaren Optionen auf zwei oder drei eingeschränkt. Der Kunde braucht noch einen letzten Anstoß, um zu einer endgültigen Entscheidung zu kommen.

Conversion

Conversion (Umsetzung): Im letzten Schritt ist die Entscheidung gefallen und der Kunde kauft das ausgewählte Produkt.

Wer Suchmaschinen nutzt, ist sich in vielen Fällen schon des Problems bewusst.

Dennoch kann SEM auch in der Awareness-Phase helfen. Nehmen wir an, dass jemand nach Tipps zum Benzinsparen sucht und E-Tretroller nur als Spielzeuge wahrnimmt.

Nun trifft diese Person auf Anzeigen oder Webseiten zu E-Tretrollern oder Pedelecs und erkennt sie als Alternative zum Auto.

Eine solche Situation gehört zumindest teilweise in die Awareness-Phase.

Der Hauptfokus beim Suchmaschinenmarketing liegt in den Phasen Favorability und Consideration. Hier suchen die Konsumenten nach möglichen Lösungen.

Dazu geben sie entsprechende Suchanfragen bei Google ein und informieren sich über die zur Verfügung stehenden Alternativen.

Deshalb ist es wichtig, dem Kunden mit SERP-Snippets und Werbeeinblendungen kurz und knapp, aber auch präzise und wahrheitsgemäß mitzuteilen, was du anzubieten hast.

Je besser das gelingt, desto eher sehen sie sich Deine Webseite genauer an.

Gleichzeitig nimmt die Bedeutung der einzelnen Webseiten immer weiter zu.

Die Interessenten machen sich genauer mit den Optionen vertraut, vergleichen Produkte und versuchen einzuschätzen, welches Angebot am besten für sie geeignet ist.

Um den potenziellen Kunden bei der Entscheidung zu helfen, solltest Du anregende Produktbeschreibungen, informative Ratgeber und eindrucksvolle Landingpages erstellen.

Welche weiteren Formen von Suchmaschinenmarketing gibt es?

Google ist nicht die einzige Plattform, auf der Du Suchmaschinenmarketing betreiben kannst.

Neben den anderen allgemeinen Suchdiensten wie Bing, Yahoo und Yandex gibt es auch spezialisierte Suchmaschinen wie bei Amazon, YouTube und Pinterest.

Prinzipiell ist Suchmaschinenmarketing bei allen Diensten möglich, die eine Suchfunktion und einen Ranking-Algorithmus haben.

SEM bei anderen Suchmaschinen

Microsofts Suchmaschine Bing liefert einen Dienst für Search Engine Advertising, der ähnlich funktioniert wie Google Ads.

Neben Anzeigen in den Suchergebnissen lassen sich Text- und Bannerwerbungen auf teilnehmenden Webseiten schalten.

Ebenso implementiert Bing immer mehr zusätzliche SERP-Funktionen wie Featured Snippets, Kästen mit Produktvorschlägen, News und Videos sowie Auflistung lokaler Unternehmen samt Firmendaten und Kartenmarkierungen.

Auch Yahoo und die russische Suchmaschine Yandex sowie der chinesische Marktführer Baidu haben entsprechende SEM-Dienste.

Die Werbekosten bei diesen vier Suchmaschinen sind oft deutlich niedriger als bei Google. Allerdings ist auch deren Reichweite viel kleiner oder auf die chinesischen und russischen Märkte beschränkt.

Inwieweit sich SEM-Maßnahmen für alternative Suchdienste rentieren, hängt von der Zielgruppe ab und lässt sich nur durch eine Marktanalyse feststellen.

Amazon SEO & SEA

Amazon ist die weltweit größte Handelsplattform in Internet. Neben professionellen Händlern bieten hier viele private Verkäufer neue oder gebrauchte Produkte an.

Kunden kaufen nicht nur über den Online-Marktplatz, sie nutzen den Dienst ebenso zum Suchen und Vergleichen von Angeboten.

Wichtig für Amazon-SEM ist vor allem die Onpage-Optimierung, um durch Relevanz und hochwertige Produktbeschreibungen in der organischen Liste zu ranken.

Mit seinen gesponserten Produkten bietet Amazon auch eine Plattform für das Search Engine Advertising an.

YouTube  SEO & SEA

Keine Video-Plattform hat eine höhere Reichweite als YouTube. Der zu Google gehörende Dienst ist unverzichtbar für Werbevideos, aber auch Content- und Influencer-Marketing.

Wichtige SEM-Maßnahmen betreffen Keyword-Recherche für aussagekräftige Titel und Beschreibungen sowie Tags und Vorschaubilder.

YouTube ist in Googles Werbenetzwerk integriert und ermöglicht Search Engine Advertising durch das Schalten von Werbevideos.

Suchmaschinenmarketing bei Facebook

Auch bei Facebook suchen Konsumenten nach Informationen zu Firmen und Produkten.

Eine eigene Facebook-Seite sorgt für Sichtbarkeit im größten sozialen Netzwerk der Welt und bedeutet mehr Traffic und soziale Signale für die eigene Seite.

Im Bereich Search Engine Advertising bietet die Plattform den Dienst Facebook Ads an. Sie basieren auf den Interessen der Kunden, ihren Vorlieben und demografischen Informationen wie Alter, Geschlecht, Wohnort und anderen Profildaten.

Pinterest SEO & SEA

Die visuelle Suchmaschine Pinterest ist eine der bedeutendsten Plattformen für das Marketing mit Bildern.

Auf einer virtuellen Pinnwand kannst Du eigene und fremde Bilder sowie Videos anpinnen, um sie mit anderen zu teilen.

Vor allem in Branchen wie Food, Mode, Schmuck, Reisen und Wohnlandschaften wird Pinterest-SEO immer wichtiger.

Laut einer Untersuchung der amerikanischen Kapitalgesellschaft "Kleiner Perkins" haben bis zu 55 % der Pinterest-Nutzer eine Kaufabsicht.

Neben allgemeinen SEM-Funktionen bietet Pinterest sogenannte "Promoted App-Pins" für das Search Engine Advertising an.

Einführung in das Suchmaschinenmarketing bei Google

Google ist der globale Marktführer im Bereich Suchmaschinen und damit die mit Abstand wichtigste Plattform für Suchmaschinenmarketing .

Wer Google für das Suchmaschinenmarketing nutzen will, der sollte verstehen, wie der Suchdienst funktioniert.

Was sind die Ziele des Unternehmens, wie kommt das Ranking von Webseiten zustande und wie ist eine Ergebnisseite (SERP) aufgebaut.

Wie funktioniert die Suchmaschine Google?

Das Unternehmen Google LLC bietet mittlerweile eine ganze Reihe von Diensten und Anwendungen im Bereich Internet und Mobile Computing an.

Ob Google Office, G-Mail, YouTube oder mobile Android-Geräte, Google arbeitet an einer immer besseren Integration seiner Produkte, wobei die Suchmaschine nach wie vor der wichtigste Teil ist. Mit keinem Produkt verdient Google mehr Geld als mit Search Engine Advertising.

Der Suchdienst hat sich zum Ziel gesetzt, so viele Informationen wie möglich zusammenzutragen und für alle Menschen verfügbar zu machen. Im Zentrum von Googles Philosophie stehen die Nutzer mit ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Ihnen will die Suchmaschine relevante Inhalte, verlässliche Fakten, nützliches Wissen, kurzweilige Unterhaltung und vieles weitere liefern. Dabei setzt sie auf Schnelligkeit, Mobilität und allgemeine Zugänglichkeit.

Um das alles zu erreichen, durchsucht Google mit seinem Webcrawler Googlebot fortlaufend das Internet nach neuen oder veränderten Inhalten. Jeden Tag indexiert er zahllose Webseiten und analysiert sie mit komplexen Algorithmen und künstlicher Intelligenz.

Die Suchmaschine speichern sowohl die Inhalte der Webseiten als auch vielfältige Informationen über sie in riesigen Datenbanken.

Neben Webseiten integriert sie viele andere Informationsquellen wie Branchenverzeichnisse, Bücher und Datenbanken für wissenschaftliche Artikel.

Wenn Du bei Google eine Suche startest, dann durchsucht der Dienst seine Datenbanken nach Webseiten, die zu Deiner Anfrage passen.

Dabei versucht er die Anfrage semantisch, das heißt in ihrer Bedeutung, zu verstehen.

Die Suchmaschine listet nicht einfach Seiten auf, in denen die eingegebenen Begriffe vorkommen, sondern Seiten, die inhaltlich relevant sind.

Das ist wichtig, weil wir immer komplexere Fragen an Google stellen, deren Sinn und Zweck manchmal nicht offensichtlich ist.

Wie bewertet Google Webseiten?

Die Auswahl und Reihenfolge der Webseiten in der organischen Liste basiert nicht auf dem Zufallsprinzip.

Google verwendet komplexe Algorithmen, um zu ermitteln, welche Seiten inhaltlich relevant und empfehlenswert sind.

Mindestens 200 Ranking-Faktoren sind bekannt, wahrscheinlich sind es aber viel mehr.

Wie genau die Suchmaschinen Webseiten bewerten, lässt sich nicht sagen, da sie viele Aspekte geheim halten, um Manipulationen zu vermeiden.

Dennoch gibt es viele Hinweise, an denen wir erkennen können, welche Faktoren am wichtigsten sind.

Zum einen veröffentlicht Google wichtige Tipps in seinen Richtlinien für Webmaster.

Gelegentlich kommentieren Google-Mitarbeiter verschiedene Theorien und Ansichten zu den Ranking-Faktoren, woraus wir nützliche Schlüsse ziehen können.

Außerdem ist vor einiger Zeit ein interner Leitfaden für die Bewertung von Webseiten an die Öffentlichkeit gelangt.

Die Google Search Quality Rater's Guidelines enthalten sehr wertvolle Informationen zur Funktionsweise der Suchmaschine.

Nicht zuletzt versuchen viele SEO-Spezialisten durch Experimente herauszufinden, welche Ranking-Faktoren wie viel Einfluss auf die Platzierung haben.

Unserer Erfahrung nach sind die folgenden Aspekte am wichtigsten im Suchmaschinenmarketing:

Relevanz:

 Die Inhalte einer Webseite müssen so gut wie möglich zur Suchanfrage passen. Deshalb ist es wichtig, die Suchintention genau zu analysieren.

Inhaltliche Qualität:

Seitentexte und Grafiken, die das jeweilige Thema umfassend und faktisch korrekt behandeln, ranken besser als oberflächlicher Füll-Content. Ebenso wichtig sind Aktualität und Lesbarkeit.

Backlinks:

Von anderen Seiten stammende Links sind eines der zentralen Qualitätsmerkmale. Je mehr hochwertige Backlinks Du von seriösen Quellen bekommst, desto eher betrachtet Google Deine Seite als empfehlenswert.

Thematische Autorität:

Je mehr Kompetenz und Fachwissen Deine Website vermittelt, desto mehr Backlinks bekommst Du. Schreibe deshalb viele informative Ratgeber und hilf den Leuten mit nützlichen Tipps und beantworte ihre Fragen.

Usability und Pagespeed:

Deine Seite muss einfach zu nutzen sein. Sie soll schnell laden, auf allen Geräten gut lesbar sein und eine übersichtliche Struktur haben. Responsive Designs und Optimierungen der Ladezeiten sind ein Muss.

Nutzersignale:

Google nutzt verschiedene Nutzersignale, um herauszufinden, ob den Besuchern Deine Seite gefällt. Dem entsprechend solltest Du Metriken wie Klickrate, Bounce-Rate, Pogosticking und Dwell-Time analysieren und bei Content-Produktion und Seiten-Strukturierung beachten.

Markenbekanntheit:

Viele Menschen suchen direkt nach Produkten von etablierten Unternehmen. Auch als kleiner Einzelhändler kannst Du von einer höheren Bekanntheit deiner Firma profitieren.

Unerlaubte Maßnahmen:

Auf manipulative Praktiken wie Keyword-Stuffing, Linkfarmen, Brückenseiten, kopierte Inhalte, Cloaking und Linktausch mit irrelevanten Seiten solltest Du verzichten. Solche Methoden schaden Deinem Webprojekt mehr als sie nützen.

Wie unterscheiden sich die organische Ergebnisliste und die Werbeanzeigen bei Google Ads?

Wenn wir uns die Seiten mit den Suchergebnissen bei Google ansehen, dann fällt auf, dass sie aus mehreren SERP-Elementen bestehen.

Die Abkürzung SERP bedeutet "Search Engine Result Page" oder "Suchmaschinen-Ergebnisseite". Die wichtigsten Komponenten einer SERP sind:

Werbeanzeigen:

Im oberen und unteren Teil der SERP zeigt Google bei passenden Suchbegriffen sogenannte Sponsored Links an. Das sind die mit "Anzeige" markierten Werbeeinblendung des Search Engine Advertising.

Google Ads für den Suchbegriff: "SEO lernen"

Google Ads für den Suchbegriff: "SEO lernen"

Knowledge Graph:

 Dies sind die Kästen am Anfang oder an der Seite der SERP.

Google zeigt hier Informationen, Daten, Diagramme und kurze Antworten zu bestimmten Suchanfragen an.

Knowledge Graph zum Suchbegriff: Walter Disney

Knowledge Graph für den Suchbegriff: "Walter Disney"

Universal Search: 

Google hat mehrere zusätzliche Datenbanken für Bilder, Videos, Nachrichten und anderes. In den Kästen der Universal Search bindet der Suchdienst Ergebnisse aus diesen Datenbanken direkt in die normale SERP mit ein.

Universal Search für den Suchbegriff: "New York"

Maps und Local-3-Pack: 

Bei der Suche nach lokalen Unternehmen schlägt Google drei Firmen in der jeweiligen Region vor.

Neben Daten wie Öffnungszeiten, Adressen und Bewertungen ist auch eine Karte mit hervorgehobenen Markierungen vorhanden.

Google Maps Pack

Featured Snippets:

Manche Fragen beantwortet Google direkt in der SERP. Dafür wählt die Suchmaschine besonders hochwertige Antworten von Webseiten in der Top-10 aus und zeigt sie als hervorgehobene Einträge oberhalb der organischen Liste an.

Mit YouTube Geld verdienen ohne eigene Videos - Serp Snippet Positon-0

Serp Snippet Position-0 Keyword: "mit YouTube Geld verdienen ohne eigene Videos"

Organische Liste:

 Dies ist der zentrale Teil jeder SERP. Hier listen die Suchmaschinen nach Relevanz und Qualität absteigend sortierte Webseiten auf, die zur eingegebenen Suchanfrage passen.

SERPs

Google SERPs

Liste mit ähnlichen Suchanfragen: 

Am Ende der SERP finden sich Vorschläge für ähnliche Suchanfragen. Sie sind sehr nützlich für die Keyword-Recherche.

Google ähnliche Suchanfragen

Google ähnliche Suchanfragen

Die organische Liste ist bei allen Suchanfragen zu sehen. Wenn wir von "Ranking" sprechen, dann meinen wir die Position in dieser Auflistung.

Deshalb sind die organischen Ergebnisse die für SEO wichtigste Komponente. Die Platzierung der Webseiten berechnet Google mithilfe von Algorithmen, welche die Relevanz und Qualität einer Seite bestimmen.

Dazu werten die Suchmaschinen zahlreiche Ranking-Faktoren aus, die wir uns gleich genauer ansehen. Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, diese Kriterien bestmöglich zu erfüllen.

Anders sieht es bei den Anzeigen aus. Die Plätze der Werbungen versteigert Google im Rahmen des Search Engine Advertising.

Auf die Ads-Positionen kannst Du direkter Einfluss nehmen als auf die organische Liste. Sie hängt aber nicht nur von den Geboten der Seiteninhaber ab.

Google nutzt eine Formel, in die neben dem gebotenen maximalen Klickpreis auch die Qualität der Seite, zu erwartende Klickrate und andere Faktoren einfließen.

Deshalb ist SEO auch für das Search Engine Advertising wichtig.

Auf Elemente wie Universal Search, Knowledge Graph und Featured Snippets hast Du grundsätzlich keinen Einfluss.

Allein Google bestimmt, welche Seiten hierfür in Betracht kommen. Mit exzellentem Content, einer kompatiblen Textformatierung und strukturierten Daten ist es aber möglich mit der eigenen Seite in diesen Elementen zu erscheinen.

Wie funktioniert Suchmaschinenmarketing?

SEM ist ein sehr umfangreiches Gebiet mit vielen Facetten und möglichen Maßnahmen.

Doch ganz gleich, ob Search Engine Optimization oder Search Engine Advertising, zwei Konzepte spielen immer eine zentrale Rolle: Keywords und Suchintention.

Um zu verstehen, wie SEM funktioniert, müssen wir uns ansehen, was diese beiden Schlüsselkonzepte genau sind.

Was sind Keywords?

Beim Suchmaschinenmarketing sind Keywords das zentrale Konzept. Es sind die Schlüsselwörter oder Suchbegriffe, die wir in die Suchmaschinen eingeben.

Mit Keyword-Analysen finden wir heraus, wonach die Leute suchen, welche Produkteigenschaften sie wünschen, aber auch welche Interessen, Vorlieben und Abneigungen sie haben.

Nur wenn wir die Absichten und Ziele potenzieller Kunden verstehen, können wir interessante Inhalte und überzeugende Werbetexte anbieten.

Um geeignete Schlüsselwörter zu finden, musst Du verstehen, welche Arten von Keywords es gibt. Außerdem ist es wichtig zu wissen, welche SEO-Metriken (Messwerte) wichtig sind.

Optimale Keywords haben ein hohes Suchvolumen aber niedrige Werte bei CPC und Keyword-Difficulty.

Da solche Suchbegriffe schwer zu finden sind, musst Du Kompromisse eingehen und die Werte gegen einander abwägen.

- Short-Tail- oder Head-Keywords

Short-Tail- oder Head-Keywords sind einzelne Wörter wie "Wetter", "SEO" oder "E-Scooter". Zwar haben sie einerseits ein hohes Suchvolumen, da sie in vielen Anfragen enthalten sind.

Andererseits ist es schwer, mit ihnen eine gute Platzierung zu erreichen, weil die Konkurrenz durch die vielen Webseiten zum Thema sehr stark ist.

Bei Short-Tail-Keywords ist die Suchintention häufig unklar, das heißt, wir wissen nicht, was die Nutzer genau wollen.

- Long-Tail-Keywords

Long-Tail-Keywords sind Phrasen, die aus mehreren Wörtern bestehen, beispielsweise "günstige E-Scooter kaufen" oder "Was ist Search Engine Advertising?".

Trotz ihres niedrigeren Suchvolumens sind sie wichtiger als Short-Tails, da sie präziser beschreiben, wonach die Konsumenten suchen.

Die richtigen Long-Tails zu finden, verbessert die Chance auf ein hohes Ranking und echte Interessenten in der eigenen Marktnische.

- Keyword-Dichte

Keyword-Dichte bezeichnet die prozentuale Anzahl der Schlüsselwörter in Seitentexten.

Sie ist heute nicht mehr so wichtig, da Suchmaschinen die Inhalte durch hoch entwickelte künstliche Intelligenzen besser verstehen können als früher.

Beim Schreiben von Texten ist es besser, Synonyme und sogenannte LSI-Keywords (thematisch zugehörige Begriffe) statt hoher Keyword-Dichten zu verwenden.

- CPC steht für "Cost per Click"

CPC steht für "Cost per Click" und bezeichnet die Kosten für einen Klick beim Search Engine Advertising.

Der Wert gibt gute Hinweise auf die Wichtigkeit eines Schlüsselwortes.

Einerseits bedeuten hohe Klickpreis eine harte Konkurrenz, andererseits lassen sie ein hohes Suchvolumen erkennen.

- Das Suchvolumen

Das Suchvolumen bemisst die Anzahl der Suchanfragen, in denen das Keyword vorkommt.

Je höher es ist, desto mehr Leute interessieren sich für das Thema und benutzen genau diesen Begriff bei ihrer Recherche.

Gleichzeitig vermindert sich dadurch die Chance auf eine gute Suchmaschinen-Platzierung.

- Das Suchvolumen

- Keyword-Difficulty ist ein sehr wichtiger Wert, den einige große SEO-Firmen berechnen.

Er bemisst, wie schwer es ist, mit einem Keyword zu ranken.

Leider gibt es verschiedene Formeln, die teils stark voneinander abweichen.

Zumeist fließen SEO-Metriken wie Domain- und Page-Authority, Anzahl der Backlinks und andere Werte in die Berechnung mit ein.

Keyword-Recherche für SEM

Wie findest Du heraus, welche Schlüsselwörter Deine potenziellen Kunden verwenden? Das geht nur mit einer gründlichen Keyword-Recherche.

Für diesen Zweck gibt es verschiedene Tools wie KWFinder, Ahrefs, SEMRush und AnswerThePublic.

Darüber hinaus liefert auch Google nützliche Werkzeuge, um zu erfahren, welche Suchbegriffe in einem thematischen Umfeld häufig vorkommen.

Dazu gehören Suchvorschläge in der SERP, der Google Ads Keyword Planner und die AutoML Vision AI.

Nehmen wir an, Du betreibst ein Elektro-Fachgeschäft, in dem es Dinge wie Fernseher, Smartphones und Computer zu kaufen gibt.

Du möchtest Texte für die Startseite, Kategorienseiten und Landingpages schreiben oder Ads-Kampagnen erstellen.

Also willst Du wissen, welche Keywords in den Texten vorkommen beziehungsweise eine Werbeeinblendung auslösen sollten.

Du beginnst mit einem Brainstorming und notierst alle wichtigen Begriffe, die Dir zu Deinem Angebot einfallen.

Das können sein: Fernseher, TV, Satellitenanlage, Smartphone, Mobiltelefon, Laptop, PC und so weiter.

Der nächste Schritt in der Keyword-Recherche besteht darin, das Wort "Elektro-Fachgeschäft" bei Google einzugeben. Sieh Dir die Ergebnisseite an und versuche ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Begriffe wichtig sind.

Wahrscheinlich siehst Du Wörter wie "Elektronik", "Technik", "kostenloser Versand" und ähnliches.

Als nächstes, wirf einen Blick auf die Liste "Ähnliche Suchanfragen" am Ende der SERP. Hier stehen Anfragen wie "Elektronik Versand", "Elektronik kaufen" oder "Elektrofachgeschäft in meiner Nähe".

Die meisten SEOs erstellen eine Excel-Tabelle, in der sie alle in Frage kommenden Schlüsselwörter eintragen. Anschließend analysieren wir die einzelnen Keywords mit einem oder mehreren der oben genannten Tools.

Für jeden Suchbegriff notieren wir die wichtigen SEO-Metriken in der Tabelle, um sie später nach ihrer Wichtigkeit sortieren und filtern zu können.

Jedes Mal, wenn Du einen Seiten- oder Werbetext schreiben willst, wiederholst Du diesen Prozess mit den Haupt-Keywords, die Du im Schritt oben notiert hast.

Was bedeutet Suchintention?

Einer der wichtigsten Aspekte im modernen Suchmaschinenmarketing ist die Suchintention.

Das Wort Intention bedeutet Absicht, Vorhaben oder Zweck. Menschen suchen nicht nur nach Produkten zum Kaufen, sondern auch nach Informationen und anderen Dingen.

Was ein Nutzer mit einer Suche beabsichtigt, lässt sich an bestimmten Keywords in der Suchanfrage erkennen.

Sowohl für die Produktion von Seitentexten als auch beim Erstellen der Werbeslogans im Search Engine Advertising ist es wichtig, diese Absicht zu befriedigen.

Gibt ein Nutzer beispielsweise "Tipps zum Benzinsparen" bei Google ein, dann sind Angebote für teure Neuwagen ungeeignet - selbst wenn sie weniger Sprit verbrauchen.

Wir unterscheiden bei der Suchintention zwischen fünf Kategorien: informational, transaktional, kommerziell, navigational und standortbezogene Suchen. Dabei ist zu beachten, dass viele Anfragen zu mehreren Arten passen.

1.) Informationale Suchintention

Hier ist der Nutzer auf der Suche nach Informationen. Er möchte einen Sachverhalt besser verstehen, etwas lernen, Tipps und Ratschläge bekommen oder Nachrichten zu aktuellen Themen lesen.

Google trennt informationale Suchen in die Kategorien "Know" und "Know Simple". Im zweiten Fall sind es einfache Anfragen zu Daten oder Fakten, die sich mit einem Diagramm oder in wenigen Sätzen beantworten lassen.

Beispiele für informationale Suchphrasen:
  • "Berlin Postleitzahlen"
  • "Rezepte für veganes Chili"
  • "Was ist Search Engine Advertising?"
  • "USA Wahl Prognosen"
  • "Anleitung Suchmaschinenmarketing"

2.) Transaktionale Suchintention

Die Person möchte eine bestimmte Handlung ausführen oder ein Ziel erreichen. Transaktionale Suchanfragen enthalten ein Verb, an dem sich erkennen lässt, was der Nutzer vor hat.

Google bezeichnet diese Anfragen als "Do Queries" und schließt die Unterkategorie "Device Actions" mit ein.

Das sind vornehmlich gesprochene Anweisungen für Spracheingabesysteme von Smartphones oder intelligenten Assistenten wie Siri, Cortana und Google Asisstant.

Durch sie bekommt das Thema Voice-Search zunehmend Bedeutung im Suchmaschinenmarketing.

Typische transaktionale Suchen sind:
  • "Flug nach Wien buchen"
  • "Apple Newsletter abonnieren"
  • "Minecraft download"
  • "Corona-Soforthilfe beantragen"
  • "Zeige mir Katzenvideos"

3.) Kommerzielle Suchintention

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form der transaktionalen Anfragen.

Hinter ihnen steht eine Kaufabsicht, die an typisch kommerziellen Verben wie kaufen, beauftragen, buchen oder bestellen erkennbar ist.

Es gibt aber auch kommerzielle Phrasen mit Adjektiven statt Verben.

Dazu zählen neben Eigenschaftswörtern wie günstig, gebraucht und neuwertig auch Preisangaben:

Typische kommerzielle Suchen sind:
  • "Neuwagen kaufen"
  • "Laptop bis 700 EUR"
  • "SEO-Agentur beauftragen"
  • "günstige Markenjeans online bestellen"

4.) Navigationale Suchintention

Bei der navigationalen Suche möchte der Nutzer direkt zu einer bestimmten Webseite gelangen.

Sie kommt vor, wenn die Adresse nicht bekannt ist oder um sich den Umweg über Suchformulare und Navigationsmenüs auf der Zielseite zu ersparen.

Oft lassen sich solche Anfragen an mehr oder weniger vollständigen Webadressen erkennen.

Zumindest müssen die Namen oder Bezeichnungen von Firmen, Organisationen oder Behörden enthalten sein.

Typische navigationale Suchen sind:
  • "https://www.tagesschau.de newsticker"
  • "site:peter-hiebl.com search engine advertising"
  • "twitter Mark Zuckerberg"
  • "ebay kaffeemaschine"
  • "Microsoft Support Center"

5.) Standortbezogene Suche

Dies sind Suchanfragen, bei denen die Nutzer auf der Suche nach lokalen Firmen, Behörden, Sehenswürdigkeiten oder anderen örtlichen Dingen sind.

Sie sind besonders wichtig für regionale Unternehmen wie Einzelhändler, Handwerker und lokale Dienstleister.

In solchen Anfragen kommen oft Namen von Städten oder Stadtteilen vor, beziehungsweise Begriffe wie "Öffnungszeiten", "Speisekarte" oder "Adresse".

Beispiele für standortbezogene Suchen sind:
  • "SEM-Agentur in Zürich"
  • "Öffnungszeiten Finanzamt"
  • "nächste Apotheke"
  • "Schlüsseldienst in Frankfurt nahe Messegelände"

Suchmaschinenmarketing per SEO

Mit der Search Engine Optimization sorgst Du für eine bessere Sichtbarkeit Deiner Internetseite bei den Websuchmaschinen.

Dazu verbesserst Du die Inhalte Deines Webauftritts, optimierst technische Aspekte wie Ladezeiten und baust mithilfe von Backlinks eine starke externe Vernetzung auf.

Üblicherweise beginnen wir mit der Onpage-Optimierung, weil sich dadurch das Linkbuilding erleichtert. Sehen wir uns die wichtigsten Maßnahmen etwas genauer an.

Welche Bedeutung hat SEO im Online-Marketing?

SEO ist heute die zentrale Strategie im Online-Marketing, denn von einer gut optimierten Website hängt vieles weitere ab.

Je mehr Menschen Deine Seite zu sehen bekommen, desto besser funktionieren andere Strategien wie E-Mail-Marketing und Affiliate-Marketing.

Auch für Werbung per Search Engine Advertising ist SEO ein entscheidender Faktor. Hochwertige Seiten bekommt einen höheren Qualitätsindex und haben dadurch bessere Chancen auf eine höhere Platzierung in den SEA-Rängen.

Bei allen Verbesserungen ist es wichtig zu verstehen, dass Du letztlich nicht für die Suchmaschinen optimierst.

Die Algorithmen von Google und Co. versuchen Webseiten so zu bewerten, wie es auch Menschen tun würden.

Das heißt, alle Optimierungen dienen dazu, den Besuchern - und nicht den Suchmaschinen - eine nützliche, verlässliche, vertrauenswürdige und hochwertige Webseite anzubieten.

Im Gegensatz zum Search Engine Advertising ist Search Engine Optimization auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit ausgelegt.

Du brauchst etwas Geduld, denn die ersten messbaren Ergebnisse stellen sich im Durchschnitt nach circa einem halben Jahr ein.

Anschließend entwickelt sich eine Dynamik, die über einen längeren Zeitraum mehr Traffic, Kunden und Umsätze bringt.

Allerdings bedeutet das nicht, dass Du Dich anschließen zurücklehnen und die Sache laufen lassen kannst.

SEO ist ein beständiger Kreislauf aus Analyse, Optimierungen und Messungen.

Deine Konkurrenten verbessern ihre Seite ebenfalls stetig weiter, sodass auch Du immer neue, bessere Inhalte und Backlinks benötigst.

Onpage-Optimierung

Bei der Onpage-Optimierung verändern wir eine Webseite entsprechend den Qualitätsanforderungen der Suchmaschinen sowie der Wünsche und Interessen potenzieller Kunden.

Je schneller, übersichtlicher und nützlicher eine Seite ist, desto höher kann sie im Suchmaschinen-Ranking aufsteigen.

Durch die verbesserte Sichtbarkeit bekommst Du mit der Zeit mehr Besucher und Backlinks.

Diese wirken sich wiederum positiv auf Deine Platzierung aus, wodurch ein selbstverstärkender Kreislauf entstehen kann.

Die Onpage-Optimierung besteht aus zwei großen Bereichen: der Content-Optimierung und dem technischen SEO.

Content-Optimierung:

Im Rahmen der Content-Optimierung erstellen und verbessern wie die Inhalte der Website.

Dazu zählen neben dem Schreiben von Landingpages, Kategorienseiten, Produktbeschreibungen und sonstigen Seitentexten auch die Produktion von Bildern, Videos oder Podcasts.

Besonders wichtig ist dabei das Content-Marketing. Mithilfe moderner Strukturierungen nach dem Topic-Cluster-Model bauen wir systematisch nützliche und informative Seiten auf.

Content-Optimierung:

Beim Technical-SEO optimieren wir sämtliche technischen Aspekte der Website. Hierzu gehören Ladezeiten, interne Verlinkung, Design und Programmierung. 

Durch Meta-Informationen und Schema-Markup erleichtern wir den Suchmaschinen die Analyse der Webseiten.

Ebenso fällt die Optimierung grafischer Inhalte durch Bilder-SEO in weiten Teilen in diesen Bereich.

Offpage-Optimierung

Zu den effektivsten Maßnahmen im Suchmaschinenmarketing gehört der Aufbau einer starken externen Verlinkung via Backlinks.

Googles PageRank-Algorithmus bewertet Webseiten anhand ihrer hereinkommenden Backlinks.

Die Idee dahinter ist eine Form der Online-Demokratie. Suchmaschinen verstehen Rückverweise als Empfehlungen.

Das bedeutet, je mehr andere Seiten auf Dein Webprojekt verlinken, desto mehr Menschen bewerten sie als nützlich und hochwertig.

Jeder Backlink ist demnach eine Art Wahlstimme für Deine Webseite.

Anders als in der Politik geht es aber nicht nur um die Anzahl der Stimmen. Nach Einführung des PageRank-Algorithmus versuchten viele Webauftritte ihr Ranking mit gekauften Backlinks oder Linkspam in Foren und Blogs zu verbessern.

Einen künstlichen Linkaufbau, der versucht, in kürzester Zeit möglichst viele Links zu bekommen, bewertet Google als Manipulationsversuch.

Deshalb ist es besser, wenige hochwertige Links als viele minderwertige zu bekommen.

Hier kommt das Thema TrustRank (auf Deutsch in etwa Vertrauensrang) ins Spiel. Anders als der PageRank-Algorithmus bewertet der TrustRank Webseiten nicht anhand der Anzahl, sondern der Qualität von Backlinks.

Das grundlegende Konzept basiert auf der Annahme, dass seriöse Websites nicht zu Seiten mit zweifelhaften Inhalten verlinken.

Um den TrustRank zu berechnen, ermittelt der Algorithmus eine Hierarchie von untereinander verlinkten Seiten.

An der Spitze der Hierarchie steht eine kleine Anzahl handverlesener und besonders hochwertiger Seiten mit hohem TrustRank. 

Bei jeder Verlinkung gibt die Quellseite einen Teil ihrer Vertrauenswürdigkeit an die Zielseite weiter.

Das bedeutet, dass Backlinks von seriösen Unternehmen, renommierten Instituten, Ämtern und angesehenen Projekten am wertvollsten sind.

Allerdings sind die schwer zu bekommen, was kein großes Problem ist.

Da die Algorithmen PageRank und TrustRank zusammenarbeiten, sind mehrere Backlinks von Seiten mit mittlerem TrustRank ebenso gut wie ein Link von einer hochwertigen Quelle.

Linkbuilding ist eine der langfristigen Strategien im Suchmaschinenmarketing. Lass Dir Zeit und baue Deine Verlinkung langsam, geduldig und stetig auf.

Wichtig dabei ist, dass Du Links von relevanten Quellen bekommst: Führst Du eine Bäckerei, dann bringt Dich ein Backlink von der KFZ-Werkstatt eines Freundes nicht weiter.

Content-Marketing für SEM

Unter Content-Marketing fallen alle Maßnahmen, die potenzielle Kunden durch nützliche, informative oder unterhaltsame Inhalte anziehen sollen.

Diese Technik steht in einem starken Gegensatz zu herkömmlichen Werbestrategien, bei denen es um die möglichst positive Eigendarstellung des Unternehmens und seiner Angebote geht.

Content-Marketing ist heute ein wichtiger Baustein des Online-Marketings, da einseitige Werbeversprechen und großspurige Slogans immer weniger funktionieren.

Das Konzept hat Ähnlichkeiten mit Gratisproben und kostenloser Beratung im herkömmlichen Offline-Marketing - mit dem Unterschied, dass es viel besser funktioniert.

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen setzt Content-Marketing auf das Eigeninteresse der Konsumenten. Es überzeugt sie durch interessante Inhalte von der Kompetenz, dem Engagement und der Hilfsbereitschaft des Unternehmens.

Zweitens kommen informationale Suchanfragen wie "Was ist Search Engine Advertising?", "Anleitung Heizung entlüften" oder "Tipps für den Kindergeburtstag" viel häufiger vor als kommerzielle Suchen.

Je mehr relevante Ratgeber, Anleitungen, Infotexte oder Lexikonartikel Du veröffentlichst, desto mehr Menschen besuchen Deine Webseite. Das bedeutet nicht nur mehr Kunden, sondern auch natürliche Backlinks.

Zu den wichtigsten Inhalten für Content-Marketing gehören:

 Mit Ratgebern, Infoartikeln, Glossaren und Tutorials hilfst Du den Besuchern mit Deinen SEO-Texten über und zeigst Deine Kompetenzen.

Produktvergleiche und Kaufratgeber unterstützen sie bei ihrer Suche nach geeigneten Angeboten. Hierfür kannst Du auch einen externen Blog erstellen.

Grafische Inhalte wirken sich nicht nur positiv auf Dein normales Ranking aus. Du kannst auch zusätzlichen Traffic über die Bildersuche bekommen.

Das funktioniert am besten mit Diagrammen, Screenshots, Memes und interessanten Fotos - beispielsweise von Urlaubsdestinationen, Produkten oder Veranstaltungsräumen.

Videos haben einen ähnlichen Effekt wie Bilder, da Du gleichzeitig bei YouTube ranken kannst.

Dabei geht es nicht um übliche Werbevideos, sondern um Anleitungen, Berichte von Veranstaltungen und Produktvorstellungen durch Influencer.

Mit nützlichen Zusatzfunktionen kannst Du weitere Interessenten anlocken.

Das können beispielsweise Kostenkalkulatoren, Einheitenumrechner, interaktive Vergleichstabellen oder Karten sein.

Technical-SEO

Neben Relevanz und Qualität fließen auch zahlreiche technische Aspekte in die Bewertung einer Webseite durch die Suchmaschinen ein.

Die Maßnahmen des technischen SEO haben vor allem zwei Ziele. Zum einen geht es darum, den Suchmaschinen das Indexieren und Analysieren der Seite so einfach wie möglich zu machen.

Zweitens sollen die Besucher eine schnelle, übersichtliche und benutzerfreundliche Website vorfinden.

Google legt großen Wert auf die Ladegeschwindigkeit einer Seite.

Mehr Pagespeed erreichst Du, indem Du alles unnötig von der Seite entfernst, beispielsweise alte Tracking-Codes, überflüssige Plugins und veraltete Flash-Inhalte.

Mit Kompressoren für HTML, CSS und JavaScript lässt sich die zu übertragende Datenmenge deutlich reduzieren. Weitere Geschwindigkeitsvorteile bekommst Du durch kleinere und besser komprimierte Bilder sowie ein schnelles Theme.

Sorge für eine gute interne Verlinkung, damit Google alle wichtigen Unterseiten finden und indexieren kann.

Finde fehlerhafte Links mit einen Link-Checker und erstelle eine Sitemap, um der Suchmaschine das Einlesen zu erleichtern.

Denke auch daran, besonders hochwertige Inhalte (Cornerstone-Content) öfter zu verlinken, sodass der PageRank-Algorithmus sie als wichtig erkennt.

Mit HTML-Metadaten kannst Du Google wichtige Hinweise für die Analyse der Seite geben.

Die Attribute TITLE und DESCRIPTION legen Seitentitel und eine Kurzbeschreibung des Inhaltes fest.

Sie sind oft das erste, was Nutzer von Deiner Seite zu sehen bekommen, da Google sie für die SERP-Snippets verwendet.

Manchmal ist es sinnvoll, bestimmte Unterseiten von der Indexierung auszuschließen. Dazu kommen die Metadaten ROBOTS und GOOGLEBOT zum Einsatz.

Zum technischen SEO gehört auch das Hinzufügen von strukturierten DatenSchema.org definiert ein umfangreiches Vokabular zum Beschreiben der Seiteninhalte und ihrer Bedeutungen.

Mit ihnen lassen sich Keywords, Kundenbewertungen, semantische Vernetzungen mit anderen Webinhalten, geografische Informationen für Fotos und vieles weitere angeben.

Webdevelopment für Suchmaschinenmarketing

Bereits während des Aufbaus einer Website lässt sich mit der Suchmaschinenoptimierung beginnen.

Es hilft, wenn Du Dir im Vorfeld oder während der Planung Deines Online-Auftritts schon Gedanken über Struktur, technische Anforderungen und Inhalte machst.Das kann die Optimierungen im weiteren Verlauf erleichtern.

Ein wichtiger Schritt ist die Wahl einer geeigneten Webanwendung. Bis auf einfachste Kleinst-Webseiten, die sich später nicht wesentlich verändern, empfehlen wir grundsätzlich ein echtes CMS wie WordPress zu verwenden.

Homepage-Baukästen erweisen sich schnell als zu eingeschränkt und erschweren den Aufbau größerer Projekte bei steigender Kundenzahl.

Es muss aber nicht immer WordPress sein. Wenn Du Foren, großen Webshops, Online-Communities oder eine ähnlich komplexe Website erstellen willst, dann haben Webanwendungen wie phpBB, Magento und Drupal viele Vorteile.

Prüfe immer, ob Deine Designs und Plugins die Seite nicht verlangsamen oder Sicherheitslücken verursachen.

Falls Du eigene Themes und Plugins benötigst, achte auf kompetente Entwickler, die sich auf Deine Webanwendung spezialisiert haben.

UX und Design im Suchmaschinenmarketing

Google bewertet auch verschiedene Eigenschaften der Webseite, die zu Bereichen wie Design und Benutzererfahrung (User Experience; UX) gehören.

Eine gut designte, strukturierte und einfach bedienbare Website vermindert die Absprungrate und hinterlässt einen positiven Eindruck.

Deine Besucher kehren gerne zurück, wenn sie wissen, dass sie mit der Seite gut zurechtkommen.

Beachte beim Aufbau Deiner Website folgende Tipps:
  • Das Theme mitsamt Logos, Schriftzügen und Farbkombinationen muss zum Corporate Design Deiner Firma passen.
  • Typische Bedienelemente wie Navigationsleisten, Warenkörbe oder Kommentarfelder gehören an die gewohnten Positionen, um die Besucher nicht zu verwirren.
  • Ein hoher Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift vereinfacht das Lesen der Texte.
  • Lockere Texte mit Bildern, Listen, Tabellen und Videos auf.
  • Nutze semantische Formatierungen mit HTML-Tags wie H1, H2, H3, STRONG, EM, SECTION und ARTICLE.
  • Ein responsives Theme ist notwendig, damit Deine Seite auf allen Endgeräten gut lesbar ist.
  • Stelle Navigationshilfen wie Breadcrumbs und Menüs bereit, damit sich Deine Besucher gut zurechtfinden.

Local SEO und Suchmaschinenmarketing

Für regionale Unternehmen ist Local SEO der Schlüssel zum Erfolg im Suchmaschinenmarketing. Statt in klassischen Telefonbüchern wie den Gelben Seiten oder Zeitungsannoncen zu suchen, nutzen Kunden heute das Internet, um lokale Firmen zu finden.

Das trifft für sämtliche Branchen zu, inklusive Ladengeschäfte des Einzelhandels, Handwerker, Kindergärten, Anwälte, Ärzte, Kinos, Restaurants und alle anderen Unternehmen mit örtlich begrenzten Dienstleistungen.

Bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung geht es um die Verbesserung der Auffindbarkeit einer Firma und ihrer Website bei standortbezogenen Suchanfragen.

Besonders wichtig ist dabei Googles "Local 3-Pack". In diesem SERP-Element listet die Suchmaschine je drei am besten passende regionalen Unternehmen deutlich hervorgehoben auf.

"Local-3-Pack" oder auch "Local-Snack-Pack" Beispiel

"Local-3-Pack" oder auch "Local-Snack-Pack" Beispiel

Die Snippets enthalten neben Informationen wie Anschrift, Öffnungszeiten und Bewertungen auch eine interaktive Google-Maps-Karte.

Um eine Chance für die Aufnahme im 3-Pack zu haben, musst Du Deine Firma bei Google My Business sowie gegebenenfalls bei Bing Places for Business und Apple Maps registrieren. 

Statte jede Seite mit Schema-Markup aus, damit Google den Inhalt und lokalen Kontext einwandfrei erkennen kann.

Denke auch an Bewertungsportale wie Jameda und Anwalt24 sowie regionale Plattformen wie meinestadt.de.

Jede Filiale sollte ihre eigene Landingpage bekommen, um entsprechend lokalisierte Keywords abzudecken.

Sämtliche Seiten müssen für mobile Geräte optimiert sein, da viele lokale Suchanfragen von Leuten stammen, die unterwegs mit dem Smartphone suchen.

Nicht zuletzt ist Suchmaschinenmarketing per Search Engine Advertising mit lokalisierten Keywords eine effektive Maßnahme für mehr Sichtbarkeit.

Markenbildung durch Suchmaschinenmarketing

Eine eigene Marke zu etablieren hat auch im Suchmaschinenmarketing viele Vorteile.

Bekannte Namen fallen in den Suchergebnissen mehr auf und Kunden bevorzugen Marken, die sie kennen. Das gilt nicht nur für große Unternehmen.

Denke an die etablierten Firmen in Deiner Region, den beliebten Bioladen oder den Elektriker, dessen Autos überall in der Stadt unterwegs sind.

Die Bekanntheit dieser Unternehmen sorgt dafür, dass die Menschen sie oft direkt suchen.

Neben Offline-Kampagnen wie Plakate und Zeitungsannoncen hilft Dir auch das Suchmaschinenmarketing beim Brand-Building.

Dazu solltest Du möglichst viele der relevanten Keywords durch Search Engine Advertising abdecken.

Durch Content-Marketing mit informativen Ratgebern verbesserst Du die öffentliche Wahrnehmung Deiner Firma und kannst auf subtile Weise Werbung machen.

Nicht zuletzt sind PR-Maßnahmen wie der Aufbau einer Fangemeinde bei sozialen Netzwerken eine effektive Methode der Markenbildung.

Suchmaschinenmarketing per SEA

Im Suchmaschinenmarketing ist Search Engine Advertising das strategische Gegenstück zur Suchmaschinenoptimierung.

Während SEO langfristig und nachhaltig wirkt, ist SEA sofort effektiv - allerdings nur so lange, wie Du bezahlst.

Gerade in den Anfangsphasen ist Search Engine Advertising eine der effektivsten SEM-Methoden, um mehr Traffic zu bekommen.

Wie funktioniert Search Engine Advertising?

Wahrscheinlich sind Dir schon die als "Anzeige" markierten Snippets oberhalb und unterhalb der organischen Liste aufgefallen.

Diese Sponsored Links sind es, um die es beim Search Engine Advertising geht. Vielen Nutzern fällt nicht auf, dass es sich dabei um Werbung handelt.

Sie nehmen diese Einträge als normale Suchergebnisse wahr, weshalb sie eine sehr hohe Klickrate haben.

Anders als bei den organischen Ergebnissen kannst Du einen Platz in den SEA-Rängen ersteigern.

Dazu meldest Du Dich zunächst bei Google Ads respektive den Werbediensten anderer Suchmaschinen an.

Das wichtigste Konzept im Search Engine Advertising ist das Keyword-Matching, was so viel bedeutet wie Schlüsselwort-Übereinstimmung.

Wenn Du eine Werbung per SEA schalten willst, dann musst Du als nächstes die Keywords angeben, die eine Anzeige auslösen sollen. Deshalb ist SEA auch als Keywords-Advertising bekannt.

Anschließend schreibst Du den Text für das Werbe-Snippet und gibst an, zu welcher Landingpage ein Klick auf die Anzeige weiterleiten soll.

In den meisten Fällen funktioniert Search Engine Advertising nach dem Pay-per-Click-Prinzip, kurz PPC.

Für das Schalten der Anzeigen bezahlst Du keinen Cent. Stattdessen bietest Du den Betrag, den Du höchstens für einen Klick bezahlen möchtest.

Neben diesem maximalen Cost-per-Click (CPC) fließen die Höchstgebote der Wettbewerber sowie ein Qualitätsfaktor in die Berechnung der Anzeigenplatzierung ein.

Der Qualitätsfaktor berechnet sich aus verschiedenen Werten wie Ladegeschwindigkeit Deiner Seite, deren inhaltliche Qualität sowie Relevanz der Werbung zum Keyword.

Gibt ein Nutzer eine Suchanfrage ein, dann blendet Google die zu den Keywords passenden Anzeigen ein.

Wenn Du die Mitbewerber mit Deinem Klickpreis, der Relevanz und Seitenqualität überboten hast, dann erscheint auch Deine Werbung in den SEA-Plätzen.

Google Ads beschränkt sich aber nicht auf Search Engine Advertising. Die Plattform ist mit ihren unzähligen teilnehmenden Webseiten das größte Werbenetzwerk im Internet.

Mit Google Ads kannst Du bis zu 90 % der weltweiten Nutzer erreichen.

Was kostet Search Engine Advertising?

Leider lässt sich im Vorfeld nicht abschätzen, wie viel Search Engine Advertising kostet.

Die Klickpreise variieren beträchtlich und können zwischen einem Cent und um die hundert Euro pro Klick betragen.

Nach Google-Angaben sollten kleine Unternehmen von 300 bis 600 EUR pro Monat ausgehen. Du brauchst aber keine Angst zu haben, dass sich SEA als Kostenfalle erweist. 

Bei der Erstellung Deiner Ads-Kampagne kannst Du ein maximales Budget pro Tag oder Monat angeben.

Suchmaschinenmarketing per Search Engine Advertising

Aller Anfang ist schwer, das gilt auch für Suchmaschinenmarketing. Zum Ende unseres Ratgebers wollen wir Dir ein paar wichtige Tipps geben, die Dir den Einstieg in das Suchmaschinenmarketing erleichtern sollen.

Wie kann ich SEM lernen?

Um Suchmaschinenmarketing zu lernen, brauchst Du kein Informatikstudium. Aber es hilft, wenn Du ein grundlegendes Verständnis für Bereiche wie Marketing, Werbepsychologie, Webdesign und Computertechnik hast.

Das wichtigste ist, dass Du Lernwille und Durchhaltevermögen beweist, denn SEM ist ein sehr umfangreiches Fachgebiet.

Wir empfehlen Dir unsere Ratgeber und Schulungen sowie die zahlreichen Lehrvideos bei YouTube.

Was macht eine Agentur für Suchmaschinenmarketing?

Obwohl du Suchmaschinenmarketing auch selbst machen kannst, ist es oft besser, eine SEM-Agentur zu beauftragen.

Es ist zu leicht, kostspielige Fehler zu machen, wenn Du Dich mit dem Thema nicht gut genug auskennst.

Eine Agentur für Suchmaschinenmarketing liefert Dir kompetente Beratung und betreut Deine Website in allen SEM-Aspekten.

Sie hilft Dir bei der Suchmaschinenoptimierung und steuert Deine Werbekampagnen im Search Engine Advertising.

Dabei stehen einer SEM-Agentur viele professionelle SEO-Tools zur Verfügung, die für den Laien zu teuern sind.

Solltest Du noch Zweifel haben, ob eine Agentur sinnvoll ist, dann beantrage bei uns eine kostenlose Prüfung Deiner Website. Jeder seriöse Anbieter nimmt solche Gratis-Audits vor.

Suchmaschinenmarketing und die Kosten

Ebenso wie bei den Kosten für das Search Engine Advertising ist es unmöglich vorauszusagen, welchen finanziellen Aufwand das Suchmaschinenmarketing bedeutet.

Es hängt vor allem davon ab, welche SEM-Maßnahmen umzusetzen sind. Besonders die Content-Produktion kann sehr teuer sein.

Für eine ernsthafte SEM-Strategie sollten kleine Unternehmen mit wenigen Tausend Euro als untere Grenze rechnen.

Genauere Kalkulationen lassen sich nur durch eine kostenlose Beratung ermitteln.

Google Analytics

Suchmaschinenmarketing ohne Messungen funktioniert nicht. Integriere deshalb unbedingt ein Analyse-Werkzeug wie Google Analytics in Deine Webseite.

Das Tool gibt Dir unverzichtbare Daten zu zahlreichen SEO-Metriken und Einblicke in das Verhalten und die Interessen Deiner Besucher.

Als Alternative sei Dir Matomo empfohlen. Es hat zwar weniger Funktionen und ist nicht so weit verbreitet, dafür liefert es aber einen besseren Datenschutz.

"Nur das, was wir messen können, können wir auch verbessern. Alles andere ist nur Hoffnungsmarketing."

Peter Hiebl

Google Webmaster Tools

Die Google Search Console (vormals Google Webmaster Tools) ist eines der wichtigsten Werkzeuge im Suchmaschinenmarketing. 

Hier bekommst Du tiefe Einblicke in SEO-Daten wie Klickraten und Berichte über aufgerufene Seiten direkt von Google.

Du erhältst Benachrichtigungen zu Problemen, kannst Bewertungen der Ladegeschwindigkeit und viele weitere Informationen einsehen.

Mache Dich unbedingt mit diesem nützlichen Tool vertraut.

Was sind SEM-Einstellungen?

Damit Du die Google Search Console nutzen kannst, musst Du sie mit Deiner Website verbinden.

Das geht bei WordPress ganz einfach über die den Menüpunkt "Webmaster Tools" in den allgemeinen Einstellungen der Plugins Yoast SEO und RankMath

Ansonsten ist es notwendig, den Bestätigungsschlüssel manuell in die Website zu integrieren.

Weitere Tools für Suchmaschinenmarketing

Unsere wichtigsten SEO-Tools für die Keyword-Analyse im Suchmaschinenmarketing sind:

Hinzu kommt Googles AutoML Vision AI. Das ist eine künstliche Intelligenz für die Bild-Erkennung. Sie ist sehr nützlich, um Keywords mithilfe von Bildmaterial zu ermitteln.

Wenn Du WordPress einsetzt, dann solltest Du unbedingt eines der foldgenden Plugins für WordPress-SEO verwenden:

Eine ausführliche Liste aller SEO-Tools, die wir in im täglichen Agenturgeschäft verwenden, findest Du unter diesem Link.

Weiterführende Quellen um SEM, SEA und SEO zu lernen:

Bücher über SEO und SEA

Für SEM gibt es mittlerweile zahlreiche Bücher. Du findest sie in vielen gut sortierten Buchläden sowie bei Amazon oder Booklooker. Sehr beliebt sind:

  • Content Chemistry - Content Chemistry - ISBN-10 : 0988336499 
  • Die Kunst des SEO - ISBN-10 : 3868993754 
  • The SEO Blueprint - ISBN-10 : 0578230917
  • Think Content! - ISBN-10 : 3836241528
  •  Don’t Make Me Think, Revisited - ISBN-10 : 9780321965516
  • Duct Tape Marketing - ISBN-10 : 1595554653
  • Suchmaschinen-Optimierung - ISBN-13: 978-3836276740
  • Suchmaschinen-Marketing - ISBN-13: 978-3540765134
  • Google Ads -  ISBN-13: 978-3836276849
  • Google Analytics - ISBN-10 : 3836275643
  • WordPress SEO 2020 von Timothy Scherman

Webseiten über Suchmaschinenmarketing

Zu den wichtigsten Ressourcen über Suchmaschinenmarketing im Internet gehören die Googles Webmaster Guidelines und die Search Quality Rater's Guidelines:

Neben unseren SEM-Ratgebern auf https://peter-hiebl.com/suchmaschinenmarketing/ empfehlen wir besonders die Webseiten und Blogs:

Für Hilfe zum Thema Search Engine Advertising ist https://support.google.com/google-ads die erste Anlaufstelle.

Webseiten über Suchmaschinenmarketing

Bei YouTube findest Du zahlreiche Lehrvideos zum Suchmaschinenmarketing. Interessante Einblicke liefern vor allem die Videos des Google-Mitarbeiters Matt Cutts: https://www.youtube.com/c/mattcutts

SEO-Kurse

SEO-Grundlagen für Anfänger kostenlos lernen:

SEO-Grundlagen für Einsteiger kostenpflichtig lernen:

SEO-Kurse für Fortgeschrittene kostenpflichtig:

SEO lernen YouTube Kanäle:

Google Ads Kurse:

SEO-Ausbildung

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Peter Hiebl

Über den Autor:

"Ich helfe Webseitenbetreibern dabei ihren Onlineauftritt zu optimieren um nachhaltig mehr Umsatz und Neukundenanfragen über das Internet zu generieren."

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