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Suchmaschinen Platzierung

Suchmaschinen Platzierung erfolgreiche Rankings im Jahr 2020

Firmen, die eine eigene Website einrichten wollen, kommen um das Thema Suchmaschinen-Marketing nicht herum. Google, Bing und Yahoo sind oft die erste Anlaufstelle für die Suche nach Informationen, Dienstleistern und Produkten im Web. Eine möglichst hohe Suchmaschinen-Platzierung sorgt für eine gute Sichtbarkeit, zieht mehr Besucher auf die Homepage und erhöht nachhaltig die Chance auf mehr Absatz. Darüber hinaus sind Google und Co. wichtige Marketing-Plattformen, die effektive Werbemaßnahmen ermöglichen.

Top Suchmaschinen Platzierung 2019

Top Suchmaschinen Platzierung 2019

Wer sich erstmals mit dem Thema beschäftigt, trifft auf viele verwirrende Fachbegriffe und Abkürzungen. Sehen wir uns an, was SEO, SEA, SEM und SERP bedeuten und wie ein kompetenter Einsatz dieser Marketing-Methoden das Google Ranking verbessern kann.

Was ist SERP?

Der Schlüssel zum Verständnis des Suchmaschinen-Marketings liegt in den sogenannten SERPs, denn hier findet die Suchmaschinen-Platzierung statt. SERP steht für Search Engine Result Page, zu Deutsch: Suchmaschinen-Ergebnisseite. Es ist die Seite, auf der Google und Co. die Webseiten auflisten, die zu den eingegebenen Suchbegriffen passen. Dabei zeigen die Suchmaschinen ein Snippet (das heißt Schnipsel oder Ausschnitt) für jede Seite an. Die Snippets bestehen zumeist aus dem Titel und der URL der Seite sowie einer kurzen Inhaltsvorschau. Eine SERP setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, die sich je nach Suchmaschine und Suchanfrage unterscheiden. Bei Google sind oft vier hauptsächliche Elemente enthalten:

  • Organische Suchergebnisse
  • Google-Ads-Anzeigen
  • Universal Search
  • Featured Snippets

Der wichtigste Teil ist die organische Ergebnisliste, die immer vorhanden ist. In ihr listet die Suchmaschine zum Suchbegriff relevante Webseiten auf. Organisch heißt, dass Auswahl und Reihenfolge (das Ranking) auf "natürliche" Weise entstehen. Die Suchmaschinen berechnen anhand geheimer Algorithmen, welche Seiten relevant und empfehlenswert sind. Je besser eine Webseite zur Suche passt und je hochwertiger Google die Seite einstuft, desto höher ist ihr Ranking. Eine Suchmaschinen-Platzierung in der organischen Liste lässt sich weder kaufen noch anderweitig direkt beeinflussen - das geht nur indirekt mithilfe von SEO-Maßnahmen.

Anders sieht es bei den Google-Ads-Anzeigen aus, die üblicherweise über und unter der organischen Liste zu finden sind. Diese Textwerbungen, auch Sponsored Links genannt, passen ebenfalls thematisch zu den eingegebenen Suchanfragen. Allerdings versteigert Google die Plätze in den Anzeigen. Gibt eine Firma genug Geld für SEA-Kampagnen aus, dann kann ihre Webseite auf die höchste Position aufsteigen.

Universal Search bedeutet universelle oder allgemeine Suche. Google bezeichnet damit das Einbinden von Ergebnissen aus den Spezialsuchen Shopping, Bilder, News, Videos, Maps und anderen in die SERP. Die Universal Search hat zwar viele Vorteile für die Nutzer, bedeutet aber zusätzlichen Aufwand für Seitenbetreiber. Durch das Aufnehmen von Ergebnissen aus den spezifischen Datenbanken fallen wertvolle Plätze im Ranking weg. Damit eine Webseite möglichst sichtbar bleibt, müssen Suchmaschinen-Optimierer (kurz SEOs genannt) die Webseiten noch intensiver optimieren und multimedialen Content für die Aufnahme in die Universal Search erstellen.

Was sind featured Snippets?

Mit den Featured Snippets möchte Google seine Suchseite noch nützlicher für die Besucher machen. Hier zeigt die Suchmaschine direkte Antworten und Informationen zur Suche an, sodass die Nutzer keine Webseite mehr aufrufen müssen. Wie auch bei der Universal Search, hat das wichtige Auswirkungen auf SEO.

Suchmaschinen Platzierung: Was sind featured Snippets?

Suchmaschinen Platzierung: Was sind featured Snippets?

Keywords und Suchmaschinen-Platzierung

Wie finden die Suchmaschinen nun heraus, welche Seiten zum Suchbegriff passen? Traditionell funktioniert das mit Keywords. Das Wort bedeutet nichts anderes als "Schlüsselwörter" und bezeichnet Begriffe, die sowohl in der Suchanfrage als auch in relevanten Webseiten zu finden sind. Etwas vereinfacht formuliert geht das so: Die Crawler der Suchmaschinen durchsuchen permanent das Internet und speichern die Texte und Informationen der Webseiten in riesigen Datenbanken. Gibt ein Nutzer nun beispielsweise den Begriff "SEO-Beratung" bei Google ein, dann listet die Suchmaschine alle Seiten auf, in denen das Wort vorhanden ist.

Damit die eigene Webseite in der Liste erscheint, müssen die Seitentexte passende Keywords enthalten. Nicht alle Schlüsselwörter sind gleich bedeutsam, es gibt verschiedene Kategorien und Werte zu beachten. Zunächst ist das Suchvolumen wichtig, also die Anzahl der Suchen zu diesem Begriff. Ungenaue Short-Tail- oder Head-Keywords wie "Wetter" haben ein sehr hohes Suchvolumen, da sie in vielen Suchanfragen vorkommen. Long-Tail-Keywords - beispielsweise "Wetter morgen Berlin" - sind spezifischer, haben aber ein geringeres Suchvolumen. Je mehr Seiten ein bestimmtes Keyword verwenden, desto schwerer ist es, selbst mit diesem Begriff eine hohe Suchmaschinen-Platzierung zu erreichen. Um zu messen, wie stark die Konkurrenz ist, nutzen SEOs den Wert Keyword-Difficulty.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Suchintention, die hinter bestimmten Wörtern steht. Je nach Suchanfrage lassen sich verschiedene Absichten der Nutzer annehmen. Sucht jemand beispielsweise nach "kompakten Regenschirm kaufen", dann brauchen wir nicht lange zu raten, was der Nutzer wohl möchte. Anders sieht es bei der Suche nach "Regenschirm" aus. Hier ist nicht klar, ob es bei der Suche um Produktangebote, Pflegetipps, Kaufratgeber oder etwas anderes geht. Im Allgemeinen lassen sich folgende Keyword-Typen und Suchintentionen unterscheiden:

Beispiele für Suchintentionen & Suchbegriffe

Keyword-Typ

Nutzer-Intention

Beispielsuche

Informational

Informationen bekommen

Was sind Kumuluswolken?

Kommerziell

Produkte kaufen

Regenschirm kaufen

Navigational

zu einer Webseite gelangen

wetter.de Vorhersage

Transaktional

eine Aktion durchführen

Wetter-App Download

Was ist SEO?

Was ist SEM?

Was ist SEA?

SEO, SEM und SEA in Kombination!

Wie wir gesehen haben, lässt sich die Suchmaschinen-Platzierung einer Webseite in den SERPs sowohl direkt als auch indirekt beeinflussen. Genau hier kommt SEM ins Spiel. Die Abkürzung bedeutet Search Engine Marketing, also Suchmaschinen-Marketing. SEM ist ein Teilbereich des Online-Marketings und besteht aus der Suchmaschinen-Optimierung SEO und der Suchmaschinen-Werbung SEA. Gelegentlich ist die falsche Schreibweise Search Engine Monetization zu lesen. Die damit verbundene Gleichsetzung von SEM und SEA ist nicht korrekt, da Marketing mehr ist als nur Werbung.

Anders als klassische Banner-Werbung, E-Mail-Marketing oder Affiliate-Marketing nutzt SEM die Ergebnisseiten der Suchmaschinen für Werbung und PR-Maßnahmen. Während sich SEO mit dem Optimieren von Webseiten für eine hohe Suchmaschinen-Platzierung befasst, geht es bei SEA um kostenpflichtige Textanzeigen in den SERPs. Das Ziel aller SEM-Maßnahmen ist das Anlocken von Internetnutzern und das Umwandeln (Conversion) von Suchenden zu Besuchern der eigenen Webseite.

Da die Suchmaschinen zu den am häufigsten genutzten Diensten im Internet gehören, kommt SEM eine herausragende Rolle beim Online-Marketing zu. Nirgendwo sind Sichtbarkeit und Reichweite höher als bei Google, Bing und Co. Zwar ist auch eine Top10-Suchmaschinenplatzierung beim Marktführer Google noch keine Garantie für ein erfolgreiches Online-Geschäft, aber sie ist eine wichtige Voraussetzung. Beide Teilbereiche, SEO und SEA, haben ihre Vor- und Nachteile. Eine effiziente Marketing-Strategie nutzt beide Aspekte, um eine gute Suchmaschinen-Platzierung zu erreichen.

Wie funktioniert SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization. Die Suchmaschinen-Optimierung umfasst alle Maßnahmen zur Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung einer Webseite in den organischen Suchergebnissen. Google und Co. zeigen keine zufällige Auswahl von Seiten an, die halbwegs zur Suchanfrage passen. Stattdessen berechnen sie mithilfe von Algorithmen, welche Webseiten am besten dem entsprechen, was die Nutzer suchen. 

Dabei hängt die Reihenfolge der gelisteten Seiten von vielen Faktoren ab. Besonders wichtig ist die Relevanz der Seiteninhalte für die Suchanfrage. Kein Nutzer möchte Webseiten vorgeschlagen bekommen, die mit dem gesuchten Thema nichts zu tun haben. Aber auch andere Aspekte wirken sich positiv auf die Suchmaschinen-Platzierung aus. Dazu zählen die Qualität der Inhalte, ihre faktische Richtigkeit und eine gute Lesbarkeit. Hinzu kommen technische Eigenschaften wie ein schnelles Laden der Seiten, passende Meta-Daten, die interne Verlinkung und ein responsives Design für alle Bildschirmgrößen.

Mittlerweile legt Google großen Wert auf die externe Verlinkung, also die Anzahl und Qualität von Backlinks. Das sind Rückverweise von anderen Websites auf die eigene Seite. Sie gelten als Empfehlungen und stellen damit ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar. Ein zielgerichteter Linkaufbau zählt zu den effektivsten Methoden, um nachhaltig die Suchmaschinen-Platzierung zu verbessern.

Bei der Suchmaschinen-Optimierung geht es nun um die Anpassung der eigenen Webseite und das Sammeln von Backlinks. Das Ziel ist, die Qualitätskriterien der Suchmaschinen möglichst gut zu erfüllen. Dafür nutzt SEO verschiedene Maßnahmen, die sich in Onpage- und Offpage-Optimierung unterteilen lassen. Diese Trennung ist nicht immer eindeutig. Besonders bei der lokalen Suchmaschinen-Optimierung (Local SEO) kommen beide Bereiche vor. Dabei geht es um die Optimierung einer Seite für lokale, ortsgebundene Suchanfragen wie "SEO-Agentur Vorarlberg" oder "KFZ-Werkstatt Berlin". Zu Local SEO gehören Onpage-Techniken wie das Schreiben von Texten mit lokalen Keywords und Offpage-Aktionen wie das Eintragen von Unternehmen in Branchenbücher.

Was ist Onpage Optimierung?

Das englische Wort "onpage" bedeutet in etwa "auf der Seite" oder im Bezug auf Webseiten "an Ort und Stelle". Die Onpage-Optimierung beinhaltet alle SEO-Methoden, die sich mit dem Verbessern der eigenen Website befassen. Sie verfolgt zweierlei Ziele. Zum einen will sie den Suchmaschinen das Analysieren und Kategorisieren der Seite erleichtern und deren Anforderungen im Bezug auf inhaltliche Qualität erfüllen. Zum anderen geht es darum, die Seite für Besucher nützlicher, informativer, überzeugender und besser nutzbar zu machen, denn auch dadurch verbessert sich die Suchmaschinen-Platzierung.

Bei den Onpage-Maßnahmen lassen sich ebenfalls zwei Kategorien unterscheiden. Im Rahmen der Content-Optimierung verbessern SEOs die Inhalte der Seite. Dazu gehört das Schreiben oder Überarbeiten von Texten und Landingpages samt Keyword-Optimierung sowie das Formatieren der Inhalte mit semantischen HTML-Tags. Ebenso zählt das Erstellen von Grafiken, Bildern oder Videos und anderen eingebetteten Medien hierzu. Beim technischen SEO stehen Aspekte wie Meta-Daten, grafisches Design, Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeitsoptimierung sowie Site-Struktur und Verlinkung im Vordergrund.

Generell sollte bei der Onpage-Optimierung der Grundsatz "Menschen vor Suchmaschinen" gelten. Der eigentliche Zweck der Optimierungen besteht ja nicht darin, gut zu ranken. Im Endeffekt geht es darum, mithilfe einer hohen Suchmaschinen-Platzierung mehr Besucher anzuziehen und damit mehr Traffic und Umsätze zu generieren. SEO macht die Seite nur sichtbarer, schlussendlich sind es aber Menschen, die eine Webseite überzeugen muss. Das haben auch Google und Co. längst erkannt, weshalb sie verstärkt die sogenannten Nutzersignale wie Bounce-Rate, Verweildauer und Pogo-Sticking in die Bewertung miteinbeziehen.

Bounce-Rate und Pogo-Sticking sind Nutzersignale, die viele miteinander verwechseln. Bounce-Rate bedeutet Absprungrate und bezeichnet das schnelle Verlassen einer Seite nach ihrem Aufruf. Pogo-Sticking ist ein mehrfaches Hin- und Herspringen zwischen der SERP und den gefundenen Webseiten. Während Pogo-Sticking generell auf eine verfehlte Suchintention hindeutet, muss das bei einer höheren Bounce-Rate nicht unbedingt so sein. Eventuell haben die Nutzer auch sofort gefunden, wonach sie suchten.

Was sind SEO Texte?

Texte sind die Essenz vieler Webseiten und haben eine zentrale Bedeutung für die Suchmaschinen-Platzierung. Zwar analysiert Google auch grafische Medien, doch die notwendige KI-Technologie ist noch nicht ausgereift. Daher kommt den Texten eine herausragende Rolle zu. Sie sind es, die die Suchmaschinen analysieren, um die Seiteninhalte zu verstehen und einzuordnen. Gute Webtexte erfüllen mehrere Funktionen und können nachhaltig die Google-Suche optimieren. Sie informieren die Besucher über Produkteigenschaften, kommunizieren Verkaufsbotschaften, geben Ratschläge, vermitteln Expertise, liefern kurzweilige Unterhaltung und vieles mehr. 

Jedoch benötigen nicht alle Seiten viel Text und nicht jede Textart passt zu jeder Seite. Hier kommt das umfangreiche Thema Suchintention ins Spiel. Menschen, die beispielsweise "Dell Laptop kaufen" bei Google eingeben, suchen wahrscheinlich keinen Ratgeber, sondern Produktangebote. Anders sieht es bei der Suchanfrage "Dell Laptop Speicher aufrüsten" aus. Für diese Suche sind Anleitungen passender - vor allem Video-Tutorials, da ein solcher Umbau schwer mit Texten zu beschreiben ist. Finden Nutzer auf einer Webseite nicht das, wonach sie gesucht haben, dann verlassen sie die Seite sofort wieder. Es kommt zu Bounces und Pogo-Sticking - Nutzersignale, die auf eine möglicherweise verfehlte Suchintention durch die Seite hinweisen und sich negativ auf die Suchmaschinen-Platzierung auswirken können.

Wie lassen sich nun passende Texte zu bestimmten Suchanfragen schreiben? Das funktioniert am besten mit einer Keyword-Analyse, mit der sich feststellen lässt, welche Seiten gut zu einem Keyword ranken. Die gefundenen Inhalte geben Anhaltspunkte, welche Textart und Schlüsselwörter geeignet sind. Wichtiger als die Keywords ist aber der Inhalt. Die Zeiten, in denen versucht wurde, lange Keyword-Phrasen in hoher Anzahl in den Text zu quetschen, sind vorbei. Moderne Webseitentexte orientieren sich an den Bedürfnissen der Nutzer. Es sind einzigartige, informative und hilfreiche Texte, die möglichst viel Mehrwert enthalten. Nach dem Lesen sollen die Besucher das Gefühl haben, besser informiert zu sein und bessere Entscheidungen treffen zu können. Aber auch für die Offpage-Optimierung sind hochwertige Texte wichtig, da sie die Chance auf Backlinks erhöhen und damit zu einer besseren Suchmaschinen-Platzierung beitragen.

Neben einer angemessenen und nicht zu hohen Keyword-Dichte sind dabei eine korrekte Grammatik und Rechtschreibung wichtig. Das ist nicht nur eine Frage der Seriosität, sondern auch der Lesbarkeit. Fehler stören den Lesefluss und erschweren das Lesen, da sich die Leser mehr konzentrieren müssen. Seiteninhaber, die sich nicht als begabte Texter sehen, sollten bei SEO- und Texting-Agenturen oder Texting-Plattformen nach geeigneten Autoren suchen.

Technisches SEO, Meta-Tags, responsive Designs und Co.

Der zweite Teil der Onpage-Optimierung betrifft technische Aspekte. Hierbei geht es zum einen darum, dem Googlebot das Indexieren der Website zu ermöglichen. Der Googlebot ist ein Webcrawler, der automatisch das Web durchsucht, die gefundenen Webseiten analysiert und in die Datenbanken von Google einträgt. Bei der Analyse untersucht der Crawler die Texte, Bilder und sonstigen Inhalte, um zu erfahren, um was es auf der Seite geht. Zum anderen optimiert das technische SEO die Usability und Benutzerfreundlichkeit. Die Suchmaschinen bewerten neben der internen Verlinkung und verschiedenen technischen Eigenschaften auch Kriterien wie Ladezeiten, Barrierefreiheit und Sicherheit, um die Suchmaschinen-Platzierung zu berechnen.

Um die Crawler beim Analysieren zu unterstützen, lassen sich verschiedene Angaben in den Meta-Tags vornehmen. Das sind nicht sichtbare HTML-Anweisungen im Code der Webseite. Sie dienen dazu, Suchmaschinen, Webbrowser und anderen Programmen Informationen über die Seite zu liefern. Zu den wichtigsten Meta-Angaben gehören:

  1. 1
    Title: Angabe des Seitentitels für die Anzeige in den SERPs
  2. 2
    Description: Kurzbeschreibung des Seiteninhalts
  3. 3
    Robots: Anweisungen für die Crawler, welche Unterseiten sie indexieren sollen
  4. 4
    Viewport: Informationen zu Seitengröße und Skalierung für mobile Geräte

Die früher wichtige Keywords-Angabe ist nicht länger relevant. Auch Title und Description finden bei Google keine große Beachtung mehr für die Berechnung der Suchmaschinen-Platzierung. Sie sind aber immer noch sehr wichtig, da die Suchmaschinen sie in den Ergebnislisten anzeigen. Gut geschriebene und informative Descriptions, mit zum Handeln anregenden Symbolen, können die Click-Rate deutlich erhöhen.

Damit die Suchmaschinen-Bots alle Unterseiten richtig indexieren und Benutzer sich gut in dem Online-Auftritt zurechtfinden, bedarf es einer sinnvollen internen Verlinkung. Eine übersichtliche und nicht zu tief verschachtelte Site-Struktur mit aussagekräftigen URLs und Ankertexten ist ein wichtiges Merkmal. Hinzu kommen kanonische URLs und HTTP-Weiterleitungen zur Vermeidung von doppelten Inhalten (Duplicate Content) sowie eine Sitemap.

Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit gelten bei manchen Website-Besitzern als zweitrangig, doch das ist ein großer Fehler. Lange Ladezeiten, unübersichtliche Seitenstrukturen und fehlende HTTPS-Verschlüsselung sorgen für hohe Absprungraten und verschlechtern die Suchmaschinen-Platzierung. Zu den unerlässlichen SEO-Maßnahmen gehört daher auch das Optimieren der HTML-, CSS- und JavaScript-Codes sowie der Bilder und Videos für einen schnellen Pagespeed. Angesichts der häufigen Nutzung von Smartphones und Tablets folgt Google mittlerweile dem Motto "Mobile First". Wer hoch ranken will, der kommt um ein responsives Design, das sich automatisch der Bildschirmgröße anpasst, nicht herum. 

Da Google und Co. das Thema Barrierefreiheit sehr ernst nehmen, darf eine Unterstützung für Menschen mit Behinderungen nicht fehlen. Aussagekräftige Dateinamen, lebendige Bildbeschreibungen mit dem TITLE-Element und passende ALT-Attribute sind Pflicht. Sie sollten nach Möglichkeit das Fokus-Keyword enthalten, sofern das nicht die Nutzererfahrung beeinträchtigt.

Was ist Offpage Optimierung?

Anders als die Onpage-Maßnahmen beschäftigt sich die Offpage-Optimierung mit dem, was abseits der Webseite passiert. Der wichtigste Aspekt hierbei sind Backlinks, also Webverknüpfungen, die von anderen Webseiten auf die eigene Seite verweisen. Backlinks gelten heute als eines der entscheidendsten Bewertungskriterien bei Google für die Suchmaschinen-Platzierung. Dahinter steht ein einfacher Gedanke: Wenn beispielsweise die Website des Autohauses Müller auf die KFZ-Werkstatt Schmidt verweist, dann spricht Müller eine Empfehlung für die Seite der Werkstatt aus. Allgemeiner gesagt: Webseiten, die viele Backlinks bekommen, sind auch aus menschlicher Sicht wahrscheinlich empfehlenswert. Dabei gibt es allerdings einen Hacken. 

Wie bekommt man Backlinks?

Früher galten möglichst viele Backlinks als Qualitätsmerkmal, was zu unfairen Manipulationsversuchen führte. Es entstanden Linkfarmen und Seitenkataloge, deren einziger Zweck im Sammeln von Backlinks lag. Foren, Blogs, Gästebücher und soziale Netzwerke hatten mit Link-Spam zu kämpfen und es entstand ein regelrechter Markt für gekaufte Links. Deshalb achten die Suchmaschinen heute vor allem auf die Qualität der Rückverweise.

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Backlinks was ist das?

Praxis-Tipp:

Für Google sind beispielsweise Backlinks von renommierten Firmen, Ämtern oder Universitäten mehr wert, als Links von gewöhnlichen Bloggern oder kleinen Unternehmen.
Hinzu kommen Seiten, die Google manuell auswählt und als besonders hochwertig einstuft!
Um die Qualität von Websites zu messen, haben die Suchmaschinen den TrustRank-Algorithmus eingeführt.
Vereinfacht formuliert vererben Webseiten einen Teil ihrer Vertrauenswürdigkeit an die verlinkte Seite.
Dadurch bekommen auch kleine Online-Auftritte eine Chance, wenn sie Backlinks von Seiten mit mittlerem TrustRank erhalten.

Was sind Backlinks?

Backlinks sind mittlerweile so wichtig, dass ein gezielter Linkaufbau zu den nachhaltigsten Optimierungen gehört. Das Link-Building ist allerdings eine langfristige Marketing-Strategie, da Google einen zu schnellen Linkaufbau als Manipulationsversuch betrachtet. Gekaufte Links verstoßen gegen die Google-Richtlinien und können zu einer Herabstufung der Suchmaschinen-Platzierung führen. Dennoch ist der Handel mit Backlinks eine gängige Praxis in einigen Branchen.

Wie bekomme ich Backlinks?

Für einen richtigen und nachhaltigen Linkaufbau bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Dazu zählt der Linktausch mit Geschäftspartnern und Kunden sowie das Eintragen der Unternehmensdaten in Branchenbücher und Bewertungsportale. Ebenso wichtig sind Beiträge in sozialen Netzwerken und Seiten wie Das Örtliche, die Gelben Seiten oder meinestadt.de. Wichtig zu wissen ist auch, dass sich unerwünschte Backlinks mit dem Google Disavow-Tool entfernen lassen. Backlinks von Websites mit schlechtem Ruf können die eigene Seite herunterziehen.

Wie funktioniert SEA?

Bei der Suchmaschinen-Werbung, im Englischen Search Engine Advertising genannt, lassen sich bestimmte Positionen in der Suchmaschinen-Platzierung ersteigern. Im Gegensatz zu SEO kann SEA zu sofortigen Effekten führen, da eine Anzeige unmittelbar in den SERPs erscheint. Vor allem Webshops, Online-Dienstleister und lokale Unternehmen profitieren von der hervorragenden Sichtbarkeit und dem gesteigerten Traffic. Das gilt allerdings nur, solange die Firma in die Werbung finanziert. 

Suchmaschinen Platzierung: Was ist SEA?

Suchmaschinen Platzierung: Was ist SEA?

SEA heißt auch Keyword-Advertising, da die Werbeeinblendungen auf bestimmten Keywords basieren. Findet sich in der Suchanfrage ein entsprechendes Schlüsselwort, dann zeigen die Suchmaschinen die zugehörigen Werbungen an. Ebenso sind lokale Anzeigen möglich, die sich nach dem Standort der Suchenden richten. Die Suchmaschinen-Platzierung der Einblendungen hängt vom Gebot der Werbenden ab. Dabei ist zu beachten, dass vor allem allgemeine Keywords mit hohen Suchvolumen aus umkämpften Branchen sehr teuer sind. Das Schalten der Anzeige ist aber zumeist kostenlos und die Abrechnung erfolgt nach dem Pay-Per-Click-Prinzip.

Die Suchmaschinen haben generell ein eigenes Ad-System, wobei Google Ads durch die überragende Marktführung des Unternehmens am wichtigsten ist. Daneben gibt es Bing Ads von Microsoft und Oath Advertiser von Yahoo/Oath. Für Unternehmen, die in Russland oder China agieren, sind noch Yandex Direct und Baidu Tuiguang wichtig. Ob ein Einsatz der anderen Ad-Dienste sinnvoll ist, lässt sich nur durch eine Marketing-Analyse feststellen. Der Vorteil der niedrigeren Preise pro Klick bei den kleinen Anbietern steht dem Nachteil einer deutlich geringeren Reichweite entgegen.

Was ist Google Ads?

Google Ads gehören zu den effektivsten Maßnahmen, um eine Suchmaschinen-Platzierung auf den Top-Positionen zu bekommen. Der Suchmaschinen-Riese hat einen Marktanteil von mehr als 90 % in Deutschland, Europa und weiten Teilen der restlichen Welt. Dem entsprechend hoch sind Sichtbarkeit und Reichweite von Google-Ads-Anzeigen. Neben dem Keyword-Advertising in den SERPs unterhält das Unternehmen auch ein weitreichendes Werbenetzwerk, bei dem viele große und kleine Webseiten teilnehmen. Laut Google erreichen sie damit um die 90 % aller Internetnutzer. Während in den Suchergebnissen nur reine Textanzeigen möglich sind, lassen sich über das Netzwerk verschiedene Werbeformen nutzen.

Der Dienst basiert auf dem Pay-Per-Click-Model, bei dem Werbende nur für Klicks auf die Anzeigen zahlen müssen. Dadurch vermindert sich das Investitionsrisiko, weil die Kosten mit der Effektivität der Werbung zusammenhängen. Eine schlecht geplante Marketing-Kampagne mit unpassenden Keywords führt nicht zwangsläufig zu finanziellen Verlusten. Trotzdem ist eine gründliche Keyword-Recherche wichtig, da falsche Keywords hohe Absprungraten zur Folge haben. Finden Besucher nicht, was sie gesucht haben, dann verlassen sie die Seite schnell wieder und die Kosten für den Klick sind verschwendet. Die Suchmaschinen-Platzierung der Werbeeinblendungen hängt vom Höchstgebot - dem maximalen Cost-per-Click (CPC) ab. Generell gilt, dass allgemeinere Keywords teurer als spezifische Phrasen sind.

Damit die Anzeigen tatsächlich die richtige Zielgruppe treffen, bietet Google Einstellungen für individuelle Kampagnen an. Keyword-Optionen wie "Weitgehend passend", "Passende Wortgruppe" oder "Auszuschließende Keywords" bestimmen, welche Suchanfragen eine Werbeeinblendung auslösen. Ebenso ist es möglich, zu steuern, ob eine Werbung nur in Browsern auf Smartphones und Tablets oder in mobilen Apps erscheint. Hinzu kommen Einstellungen für Standort, Sprache sowie Datum und Uhrzeit, zu denen die Anzeige sichtbar sein soll.

Was ist Google Universal Search?

In einer umfassenden Online-Marketing-Strategie spielt auch Googles Universal Search eine wichtige Rolle. Die Suchmaschine möchte für ihre Nutzer möglichst nützlich sein und schnelle Ergebnisse liefern. Dadurch verstärkt sich die Kundenbindung und die Nutzer bleiben länger auf den SERPs - was den Werbeeinnahmen des Unternehmens zugutekommt. Das hat aber Auswirkungen auf die Suchmaschinen-Platzierung der Webseiten.

Universal Search bezeichnet das Einbinden von Ergebnissen aus den spezialisierten Datenbanken der Suchmaschinen in die SERP. Dazu zählen beispielsweise Nachrichten, Bilder und Karten aber auch Produktangebote, Daten von lokalen Firmen, Liedtexte und vieles weitere. Für Anwender ist das eine sehr gute Funktion. Sie bekommen die gesuchten Informationen direkt angezeigt, ohne sich durch die gefundenen Webseiten klicken zu müssen. Problematisch ist dabei, dass den Webseiten-Betreibern die Besucher verloren gehen. Außerdem belegen die Ergebnisse wichtige Positionen in der organischen Liste. Das kann dazu führen, dass eine Webseite, die eigentlich noch auf der ersten Ergebnisseite zu finden ist, auf die zweite Seite abrutscht.

Für SEO bedeutet das einen Mehraufwand, der aber auch Chancen bietet. Zwar benötigen Webseiten zusätzlichen und multimedialen Content, um mit den eigenen Inhalten in der Universal Search vertreten zu sein. Der Vorteil liegt aber darin, dass für eine Aufnahme in den universellen Ergebnissen keine hohe Suchmaschinen-Platzierung nötig ist. Wichtige Maßnahmen umfassen die Eintragung des Unternehmens bei Google My Business sowie Branchen- und Bewertungsportalen. Des Weiteren helfen eingebundene Bilder wie Diagramme, Statistiken und Screenshots, YouTube-Videos sowie andere Multimedia-Inhalte, die einen Bezug zur Seite haben.

Rich Snippets & featured Snippets

Die Suchmaschinen-Platzierung 0

Featured SnippetsFeatured Snippets sind ebenso nützlich wie umstritten. Es sind Seiten-Snippets, mit denen Google vor allem informationelle Suchanfragen direkt beantworten will. Sie unterscheiden sich von normalen Ausschnitten durch eine umgekehrte und hervorgehobene Formatierung mit zusätzlichen Inhalten. Featured Snippets zeigen zuerst die Vorschau an, darunter folgen Seitentitel und URL.

Gibt ein Benutzer beispielsweise "Was sind Featured Snippets?" in die Google-Suche ein, dann erscheint ein Snippet mit einer kurzen Erklärung zu dem Begriff. Google platziert sie über der organischen Ergebnisliste aber unter möglichen Werbeanzeigen. Die Inhalte stammen zumeist von einer Seite mit einer Top10-Suchmaschinenplatzierung. Aufgrund ihrer hervorgehobenen Stellung sprechen viele SEOs von der Suchmaschinen-Platzierung 0.

Je nachdem, welche Art von Informationen Google für wichtig hält, gibt es verschiedene Snippet-Typen:

Text-Snippets mit und ohne Bild:

Text-Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Text Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Video-Snippets:

Video Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Video Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Snippets mit (nummerierten) Listen oder Tabellen:

Snipet mit Fragenbox in der Suchmaschinen Platzierung

Snipet mit Fragenbox in der Suchmaschinen Platzierung

Im Gegensatz zur Universal Search belegen Featured Snippets keine Positionen in der Suchmaschinen-Platzierung. Dennoch gibt es viele Kritiker, da Google Informationen aus anderen Webseiten anzeigt und dadurch den Ursprungsseiten den Traffic wegnimmt. Andere SEOs argumentieren, dass es für den Traffic-Verlust keine Beweise gibt und sich hier viele Chancen ergeben. Da die Snippets nur einen kurzen Überblick liefern, kann die prominente Position zu einer höheren Klickrate führen. Darüber hinaus ist es möglich, selbst als Featured Snippet zu erscheinen. Dazu sind hervorragende Inhalte mit einer Google-kompatiblen Formatierung wichtig.

Optimieren der Suchmaschinen Platzierung mit hoch effektiven SEO-Tools

Wer versucht, auf gut Glück mit den erstbesten Keywords zu ranken, kommt heute nicht mehr weit. Die Konkurrenz ist zu groß, um ohne genauen Plan und detaillierte Analysen erfolgreich zu sein. SEO-Tools wie Ahrefs, KWFinder, SEMRush und der Google Ads Keyword Planner liefern vielfältige Funktionen, die für eine Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung unverzichtbar sind.

Tools die du für eine erfolgreiche Suchmaschinen Platzierung kennen solltest:

  • KW-Finder
  • SEM-Rush
  • Ahrefs
  • Google Ads Keyword Planner
  • Google Analytics

Für Einsteiger und Profis gleichermaßen nützlich ist KWFinder. Das SEO-Tool dient vor allem der Keyword-Recherche für SEO und SEA. In der übersichtlichen Oberfläche lassen sich sowohl die Schlüsselwörter der Konkurrenz analysieren als auch mit eigenen Keyword-Listen arbeiten. Dabei zeigt das Programm neben den wichtigen Metriken CPC, Suchvolumen und Keyword-Difficulty auch Werte zu Domain-Authority, Backlinks und Facebook-Shares an. Neben der Einfachheit ist ein zweiter Hauptvorteil des Tools die sehr gute und genaue Berechnung der Keyword-Difficulty für den deutschsprachigen Raum. Auch Googles Keyword Planner ist für Anfänger geeignet. Jedoch erfordert das SEO-Werkzeug eigene Ad-Kampagnen, um mehr als ungefähre Werte anzuzeigen. 

Ahrefs und SEMRush sind sehr mächtige Tools für die detaillierte und professionelle SEM-Analyse. Für den ernsthaften Aufbau einer Online-Marketing-Strategie sind sie nahezu unentbehrlich. Zu ihren Funktionen zählen Keyword- und Themen-Recherche, Backlink-Analyse, Auffinden von Content-Lücken sowie viele weitere SEO- und SEA-Werkzeuge. Die Funktionsvielfalt hat aber auch einen Nachteil. Professionelle SEO-Tools sind sehr teuer und erfordern viel Fachwissen. Für eine effektive Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung ist es daher in jedem Fall ratsam, einen SEO-Consultant zu engagieren.

Was ist SEA?

Sowohl SEO als auch SEA haben ihre Stärken und Schwächen. In einer effektiven und effizienten Online-Marketing-Strategie kommen beide zum Einsatz, um sich gegenseitig zu ergänzen. Selbst eine perfekt optimierte Seite ist kein Garant für mehr Sichtbarkeit, da sich die Suchmaschinen-Position mit SEO nur indirekt beeinflussen lässt. SEO-Maßnahmen erfordern besonders am Anfang viel Fachwissen und Arbeitseinsatz. Keyword-Recherche, Content-Erstellung, technische Optimierungen und vor allem der Linkaufbau sind zeitintensiv und wirken erst nach einiger Zeit. SEO ist daher auf Langfristigkeit aber auch auf Nachhaltigkeit ausgelegt.

Anders sieht es bei SEA aus. Das Schalten einer Google-Ads-Anzeige erfordert kein umfangreiches Fachwissen und die Werbeeinblendungen sind sofort sichtbar. Die Kopplung an Suchmaschinen-Keywords ermöglicht ein sehr genaues und aktives Definieren der Zielgruppe. Darüber hinaus lassen sich SEA-Maßnahmen hervorragend messen und testen. Der Nachteil ist, dass SEA eine kontinuierliche Finanzierung erfordert. Jeder Klick kostet Geld und die Preise können je nach Nische beträchtlich sein. Zwar ist auch SEO ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, aber die Aktionen sind ohne weitere Ausgaben länger wirksam.

Ein weiterer Aspekt ist die Skalierbarkeit. Im Marketing bedeutet der Begriff so viel wie Hebelwirkung. Gemeint ist die Eigenschaft, kurzfristig mit möglichst wenig Geld große Resultate zu erzielen. Skalierbarkeit ist einer der Hauptgründe, weshalb beide Marketing-Strategien zum Einsatz kommen müssen. Mit den richtigen Keywords und einer funktionierenden Werbebotschaft ist SEA sehr gut skalierbar, da sich schnell neue Besucherströme und zusätzlicher Traffic generieren lassen. Vor allem während des Aufbaus gilt daher: messen, analysieren, auswerten, anpassen!

SEO hingegen ist nicht so leicht messbar und skalierbar, da die Maßnahmen Zeit brauchen, um zu wirken. Doch auch hier lässt sich etwas machen. Wichtig ist vor allem eine saubere Content-Planung auf Basis des Topic-Cluster-Models. Hierbei stehen nicht einzelne Texte für bestimmte Keywords im Vordergrund, sondern die systematische und umfassende Abdeckung ganzer Themenkomplexe. Das Ziel besteht darin, mit ganzheitlichem Content möglichst viel thematische Autorität zu erzeugen. Das verbessert die Suchmaschinen-Platzierung durch eine hohe Onpage-Qualität und mehr Backlinks. Sobald die Basis (der sogenannte Pillar-Content) steht und funktioniert, lässt sich schnell weiterer Content generieren, um zusätzlichen Traffic zu erzeugen.

SEO selbst machen oder Agentur beauftragen?

Obwohl sich eine professionelle SEO-Kampagne definitiv auszahlt, scheuen viele kleine Unternehmen die Kosten von mehreren Tausend Euro. Daher überlege sie, ob sie die Optimierung nicht lieber selbst machen sollen. Prinzipiell ist das natürlich möglich, ob das aber funktioniert, ist eine andere Frage. SEO ist weit mehr, als das Heraussuchen von ein paar Keywords und das Schreiben passender Texte.

Technische Optimierungen, Content-Erstellung sowie Link-Building erfordern fortgeschrittene IT- und Marketing-Kenntnisse. Hinzu kommt, dass SEO-Maßnahmen grob sechs bis zwölf Monate Zeit braucht, um gute Ergebnisse zu erzielen. Währenddessen sind stetige Analysen mit teilweise teuren Tools nötig. Wer ernsthaft eine Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung anstrebt, der kommt um eine SEO-Agentur nicht herum.

Angesichts der vielen Anbieter stellt sich die Frage, was eine gute Agentur ausmacht. Als Erstes ist es wichtig, Angebote zu vergleichen und Kostenvoranschläge einzuholen. Seriöse SEOs bieten dafür eine kostenlose Prüfung an.

Darüber hinaus muss sich die Agentur intensiv mit dem Unternehmen auseinandersetzen, um ein Gefühl für die Firma, ihre Produkte, Kunden und Bedürfnisse zu bekommen. Ein weiteres Erkennungsmerkmal guter SEOs ist ein Portfolio mit beispielhaften Projekten, die Aufschluss über die Qualität der bisherigen Arbeit geben.

Achtung: Vorsicht ist geboten bei allzu verführerischen Schnäppchen. Unrealistisch niedrige Preise deuten auf fragwürdige Methoden und unseriöse Anbieter hin.

GO DIGITAL Förderprogramm

Praxis-Tipp:

Hier noch ein kleiner Tipp: Kleine und mittelständige Unternehmen können unter Umständen vom Förderprogramm "go-digital" des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) profitieren.
Das BMWi unterstützt KMUs mit einer Übernahme von bis zu 50 % der Kosten für die Module "Digitale Geschäftsprozesse", "Digitale Markterschließung" und "IT-Sicherheit".

Fazit zur Suchmaschinen Platzierung:

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Ob kleine oder große Unternehmen, wer hier nicht Schritt hält, der riskiert schwerwiegende Wettbewerbsnachteile.

Eine gut sichtbare und optimierte Firmen-Homepage ist heute eine unverzichtbare Plattform für mehr Kunden und höhere Umsätze.

Dabei kommen sowohl SEO- als auch SEA-Maßnahmen zum Einsatz, um schnell und nachhaltig in der Suchmaschinen-Platzierung aufzusteigen. Die notwendigen Anpassungen erfordern viel Fachwissen und Geld, damit sie effektiv und schlussendlich rentabel sind.

Meine Webagentur bietet kompetente Dienstleistungen zu fairen Preisen rund um Homepages, SEO und SEA. Sie haben noch keinen eigenen Online-Auftritt? Kein Problem! Ich bin auch für Sie da, wenn Sie sich ihre Webseite erstellen lassen möchten.

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