Suchmaschinen Platzierung

Welche Rolle spielen SEO, SEA, SEM und Universal Search fĂŒr die Suchmaschinen Platzierung?

Firmen, die eine eigene Website einrichten wollen, kommen um das Thema Suchmaschinen-Marketing nicht herum. Google, Bing und Yahoo sind oft die erste Anlaufstelle fĂŒr die Suche nach Informationen, Dienstleistern und Produkten im Web. Eine möglichst hohe Suchmaschinen-Platzierung sorgt fĂŒr eine gute Sichtbarkeit, zieht mehr Besucher auf die Homepage und erhöht nachhaltig die Chance auf mehr Absatz. DarĂŒber hinaus sind Google und Co. wichtige Marketing-Plattformen, die effektive Werbemaßnahmen ermöglichen.

Top Suchmaschinen Platzierung 2019

Top Suchmaschinen Platzierung 2019

Wer sich erstmals mit dem Thema beschĂ€ftigt, trifft auf viele verwirrende Fachbegriffe und AbkĂŒrzungen. Sehen wir uns an, was SEO, SEA, SEM und SERP bedeuten und wie ein kompetenter Einsatz dieser Marketing-Methoden das Google Ranking verbessern kann.

Was ist SERP?

Der SchlĂŒssel zum VerstĂ€ndnis des Suchmaschinen-Marketings liegt in den sogenannten SERPs, denn hier findet die Suchmaschinen-Platzierung statt. SERP steht fĂŒr Search Engine Result Page, zu Deutsch: Suchmaschinen-Ergebnisseite. Es ist die Seite, auf der Google und Co. die Webseiten auflisten, die zu den eingegebenen Suchbegriffen passen. Dabei zeigen die Suchmaschinen ein Snippet (das heißt Schnipsel oder Ausschnitt) fĂŒr jede Seite an. Die Snippets bestehen zumeist aus dem Titel und der URL der Seite sowie einer kurzen Inhaltsvorschau. Eine SERP setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, die sich je nach Suchmaschine und Suchanfrage unterscheiden. Bei Google sind oft vier hauptsĂ€chliche Elemente enthalten:

  • Organische Suchergebnisse
  • Google-Ads-Anzeigen
  • Universal Search
  • Featured Snippets

Der wichtigste Teil ist die organische Ergebnisliste, die immer vorhanden ist. In ihr listet die Suchmaschine zum Suchbegriff relevante Webseiten auf. Organisch heißt, dass Auswahl und Reihenfolge (das Ranking) auf "natĂŒrliche" Weise entstehen. Die Suchmaschinen berechnen anhand geheimer Algorithmen, welche Seiten relevant und empfehlenswert sind. Je besser eine Webseite zur Suche passt und je hochwertiger Google die Seite einstuft, desto höher ist ihr Ranking. Eine Suchmaschinen-Platzierung in der organischen Liste lĂ€sst sich weder kaufen noch anderweitig direkt beeinflussen - das geht nur indirekt mithilfe von SEO-Maßnahmen.

Anders sieht es bei den Google-Ads-Anzeigen aus, die ĂŒblicherweise ĂŒber und unter der organischen Liste zu finden sind. Diese Textwerbungen, auch Sponsored Links genannt, passen ebenfalls thematisch zu den eingegebenen Suchanfragen. Allerdings versteigert Google die PlĂ€tze in den Anzeigen. Gibt eine Firma genug Geld fĂŒr SEA-Kampagnen aus, dann kann ihre Webseite auf die höchste Position aufsteigen.

Universal Search bedeutet universelle oder allgemeine Suche. Google bezeichnet damit das Einbinden von Ergebnissen aus den Spezialsuchen Shopping, Bilder, News, Videos, Maps und anderen in die SERP. Die Universal Search hat zwar viele Vorteile fĂŒr die Nutzer, bedeutet aber zusĂ€tzlichen Aufwand fĂŒr Seitenbetreiber. Durch das Aufnehmen von Ergebnissen aus den spezifischen Datenbanken fallen wertvolle PlĂ€tze im Ranking weg. Damit eine Webseite möglichst sichtbar bleibt, mĂŒssen Suchmaschinen-Optimierer (kurz SEOs genannt) die Webseiten noch intensiver optimieren und multimedialen Content fĂŒr die Aufnahme in die Universal Search erstellen.

Was sind featured Snippets?

Mit den Featured Snippets möchte Google seine Suchseite noch nĂŒtzlicher fĂŒr die Besucher machen. Hier zeigt die Suchmaschine direkte Antworten und Informationen zur Suche an, sodass die Nutzer keine Webseite mehr aufrufen mĂŒssen. Wie auch bei der Universal Search, hat das wichtige Auswirkungen auf SEO.

Suchmaschinen Platzierung: Was sind featured Snippets?

Suchmaschinen Platzierung: Was sind featured Snippets?

Keywords und Suchmaschinen-Platzierung

Wie finden die Suchmaschinen nun heraus, welche Seiten zum Suchbegriff passen? Traditionell funktioniert das mit Keywords. Das Wort bedeutet nichts anderes als "SchlĂŒsselwörter" und bezeichnet Begriffe, die sowohl in der Suchanfrage als auch in relevanten Webseiten zu finden sind. Etwas vereinfacht formuliert geht das so: Die Crawler der Suchmaschinen durchsuchen permanent das Internet und speichern die Texte und Informationen der Webseiten in riesigen Datenbanken. Gibt ein Nutzer nun beispielsweise den Begriff "SEO-Beratung" bei Google ein, dann listet die Suchmaschine alle Seiten auf, in denen das Wort vorhanden ist.

Damit die eigene Webseite in der Liste erscheint, mĂŒssen die Seitentexte passende Keywords enthalten. Nicht alle SchlĂŒsselwörter sind gleich bedeutsam, es gibt verschiedene Kategorien und Werte zu beachten. ZunĂ€chst ist das Suchvolumen wichtig, also die Anzahl der Suchen zu diesem Begriff. Ungenaue Short-Tail- oder Head-Keywords wie "Wetter" haben ein sehr hohes Suchvolumen, da sie in vielen Suchanfragen vorkommen. Long-Tail-Keywords - beispielsweise "Wetter morgen Berlin" - sind spezifischer, haben aber ein geringeres Suchvolumen. Je mehr Seiten ein bestimmtes Keyword verwenden, desto schwerer ist es, selbst mit diesem Begriff eine hohe Suchmaschinen-Platzierung zu erreichen. Um zu messen, wie stark die Konkurrenz ist, nutzen SEOs den Wert Keyword-Difficulty.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Suchintention, die hinter bestimmten Wörtern steht. Je nach Suchanfrage lassen sich verschiedene Absichten der Nutzer annehmen. Sucht jemand beispielsweise nach "kompakten Regenschirm kaufen", dann brauchen wir nicht lange zu raten, was der Nutzer wohl möchte. Anders sieht es bei der Suche nach "Regenschirm" aus. Hier ist nicht klar, ob es bei der Suche um Produktangebote, Pflegetipps, Kaufratgeber oder etwas anderes geht. Im Allgemeinen lassen sich folgende Keyword-Typen und Suchintentionen unterscheiden:

Beispiele fĂŒr Suchintentionen & Suchbegriffe

Keyword-Typ

Nutzer-Intention

Beispielsuche

Inf​​ormational

Informationen bekommen

Was sind Kumuluswolken?

Kommerziell

Produkte kaufen

Regenschirm kaufen

Navigational

zu einer Webseite gelangen

wetter.de Vorhersage

Transaktional

eine Aktion durchfĂŒhren

Wetter-App Download

Was ist SEO?

Was ist SEM?

Was ist SEA?

SEO, SEM und SEA in Kombination!

Wie wir gesehen haben, lĂ€sst sich die Suchmaschinen-Platzierung einer Webseite in den SERPs sowohl direkt als auch indirekt beeinflussen. Genau hier kommt SEM ins Spiel. Die AbkĂŒrzung bedeutet Search Engine Marketing, also Suchmaschinen-Marketing. SEM ist ein Teilbereich des Online-Marketings und besteht aus der Suchmaschinen-Optimierung SEO und der Suchmaschinen-Werbung SEA. Gelegentlich ist die falsche Schreibweise Search Engine Monetization zu lesen. Die damit verbundene Gleichsetzung von SEM und SEA ist nicht korrekt, da Marketing mehr ist als nur Werbung.

Anders als klassische Banner-Werbung, E-Mail-Marketing oder Affiliate-Marketing nutzt SEM die Ergebnisseiten der Suchmaschinen fĂŒr Werbung und PR-Maßnahmen. WĂ€hrend sich SEO mit dem Optimieren von Webseiten fĂŒr eine hohe Suchmaschinen-Platzierung befasst, geht es bei SEA um kostenpflichtige Textanzeigen in den SERPs. Das Ziel aller SEM-Maßnahmen ist das Anlocken von Internetnutzern und das Umwandeln (Conversion) von Suchenden zu Besuchern der eigenen Webseite.

Da die Suchmaschinen zu den am hĂ€ufigsten genutzten Diensten im Internet gehören, kommt SEM eine herausragende Rolle beim Online-Marketing zu. Nirgendwo sind Sichtbarkeit und Reichweite höher als bei Google, Bing und Co. Zwar ist auch eine Top10-Suchmaschinenplatzierung beim MarktfĂŒhrer Google noch keine Garantie fĂŒr ein erfolgreiches Online-GeschĂ€ft, aber sie ist eine wichtige Voraussetzung. Beide Teilbereiche, SEO und SEA, haben ihre Vor- und Nachteile. Eine effiziente Marketing-Strategie nutzt beide Aspekte, um eine gute Suchmaschinen-Platzierung zu erreichen.

Wie funktioniert SEO?

SEO steht fĂŒr Search Engine Optimization. Die Suchmaschinen-Optimierung umfasst alle Maßnahmen zur Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung einer Webseite in den organischen Suchergebnissen. Google und Co. zeigen keine zufĂ€llige Auswahl von Seiten an, die halbwegs zur Suchanfrage passen. Stattdessen berechnen sie mithilfe von Algorithmen, welche Webseiten am besten dem entsprechen, was die Nutzer suchen. 

Dabei hĂ€ngt die Reihenfolge der gelisteten Seiten von vielen Faktoren ab. Besonders wichtig ist die Relevanz der Seiteninhalte fĂŒr die Suchanfrage. Kein Nutzer möchte Webseiten vorgeschlagen bekommen, die mit dem gesuchten Thema nichts zu tun haben. Aber auch andere Aspekte wirken sich positiv auf die Suchmaschinen-Platzierung aus. Dazu zĂ€hlen die QualitĂ€t der Inhalte, ihre faktische Richtigkeit und eine gute Lesbarkeit. Hinzu kommen technische Eigenschaften wie ein schnelles Laden der Seiten, passende Meta-Daten, die interne Verlinkung und ein responsives Design fĂŒr alle BildschirmgrĂ¶ĂŸen.

Mittlerweile legt Google großen Wert auf die externe Verlinkung, also die Anzahl und QualitĂ€t von Backlinks. Das sind RĂŒckverweise von anderen Websites auf die eigene Seite. Sie gelten als Empfehlungen und stellen damit ein wichtiges QualitĂ€tsmerkmal dar. Ein zielgerichteter Linkaufbau zĂ€hlt zu den effektivsten Methoden, um nachhaltig die Suchmaschinen-Platzierung zu verbessern.

Bei der Suchmaschinen-Optimierung geht es nun um die Anpassung der eigenen Webseite und das Sammeln von Backlinks. Das Ziel ist, die QualitĂ€tskriterien der Suchmaschinen möglichst gut zu erfĂŒllen. DafĂŒr nutzt SEO verschiedene Maßnahmen, die sich in Onpage- und Offpage-Optimierung unterteilen lassen. Diese Trennung ist nicht immer eindeutig. Besonders bei der lokalen Suchmaschinen-Optimierung (Local SEO) kommen beide Bereiche vor. Dabei geht es um die Optimierung einer Seite fĂŒr lokale, ortsgebundene Suchanfragen wie "SEO-Agentur Vorarlberg" oder "KFZ-Werkstatt Berlin". Zu Local SEO gehören Onpage-Techniken wie das Schreiben von Texten mit lokalen Keywords und Offpage-Aktionen wie das Eintragen von Unternehmen in BranchenbĂŒcher.

Was ist Onpage Optimierung?

Das englische Wort "onpage" bedeutet in etwa "auf der Seite" oder im Bezug auf Webseiten "an Ort und Stelle". Die Onpage-Optimierung beinhaltet alle SEO-Methoden, die sich mit dem Verbessern der eigenen Website befassen. Sie verfolgt zweierlei Ziele. Zum einen will sie den Suchmaschinen das Analysieren und Kategorisieren der Seite erleichtern und deren Anforderungen im Bezug auf inhaltliche QualitĂ€t erfĂŒllen. Zum anderen geht es darum, die Seite fĂŒr Besucher nĂŒtzlicher, informativer, ĂŒberzeugender und besser nutzbar zu machen, denn auch dadurch verbessert sich die Suchmaschinen-Platzierung.

Bei den Onpage-Maßnahmen lassen sich ebenfalls zwei Kategorien unterscheiden. Im Rahmen der Content-Optimierung verbessern SEOs die Inhalte der Seite. Dazu gehört das Schreiben oder Überarbeiten von Texten und Landingpages samt Keyword-Optimierung sowie das Formatieren der Inhalte mit semantischen HTML-Tags. Ebenso zĂ€hlt das Erstellen von Grafiken, Bildern oder Videos und anderen eingebetteten Medien hierzu. Beim technischen SEO stehen Aspekte wie Meta-Daten, grafisches Design, Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeitsoptimierung sowie Site-Struktur und Verlinkung im Vordergrund.

Generell sollte bei der Onpage-Optimierung der Grundsatz "Menschen vor Suchmaschinen" gelten. Der eigentliche Zweck der Optimierungen besteht ja nicht darin, gut zu ranken. Im Endeffekt geht es darum, mithilfe einer hohen Suchmaschinen-Platzierung mehr Besucher anzuziehen und damit mehr Traffic und UmsĂ€tze zu generieren. SEO macht die Seite nur sichtbarer, schlussendlich sind es aber Menschen, die eine Webseite ĂŒberzeugen muss. Das haben auch Google und Co. lĂ€ngst erkannt, weshalb sie verstĂ€rkt die sogenannten Nutzersignale wie Bounce-Rate, Verweildauer und Pogo-Sticking in die Bewertung miteinbeziehen.

Bounce-Rate und Pogo-Sticking sind Nutzersignale, die viele miteinander verwechseln. Bounce-Rate bedeutet Absprungrate und bezeichnet das schnelle Verlassen einer Seite nach ihrem Aufruf. Pogo-Sticking ist ein mehrfaches Hin- und Herspringen zwischen der SERP und den gefundenen Webseiten. WÀhrend Pogo-Sticking generell auf eine verfehlte Suchintention hindeutet, muss das bei einer höheren Bounce-Rate nicht unbedingt so sein. Eventuell haben die Nutzer auch sofort gefunden, wonach sie suchten.

Was sind SEO Texte?

Texte sind die Essenz vieler Webseiten und haben eine zentrale Bedeutung fĂŒr die Suchmaschinen-Platzierung. Zwar analysiert Google auch grafische Medien, doch die notwendige KI-Technologie ist noch nicht ausgereift. Daher kommt den Texten eine herausragende Rolle zu. Sie sind es, die die Suchmaschinen analysieren, um die Seiteninhalte zu verstehen und einzuordnen. Gute Webtexte erfĂŒllen mehrere Funktionen und können nachhaltig die Google-Suche optimieren. Sie informieren die Besucher ĂŒber Produkteigenschaften, kommunizieren Verkaufsbotschaften, geben RatschlĂ€ge, vermitteln Expertise, liefern kurzweilige Unterhaltung und vieles mehr. 

Jedoch benötigen nicht alle Seiten viel Text und nicht jede Textart passt zu jeder Seite. Hier kommt das umfangreiche Thema Suchintention ins Spiel. Menschen, die beispielsweise "Dell Laptop kaufen" bei Google eingeben, suchen wahrscheinlich keinen Ratgeber, sondern Produktangebote. Anders sieht es bei der Suchanfrage "Dell Laptop Speicher aufrĂŒsten" aus. FĂŒr diese Suche sind Anleitungen passender - vor allem Video-Tutorials, da ein solcher Umbau schwer mit Texten zu beschreiben ist. Finden Nutzer auf einer Webseite nicht das, wonach sie gesucht haben, dann verlassen sie die Seite sofort wieder. Es kommt zu Bounces und Pogo-Sticking - Nutzersignale, die auf eine möglicherweise verfehlte Suchintention durch die Seite hinweisen und sich negativ auf die Suchmaschinen-Platzierung auswirken können.

Wie lassen sich nun passende Texte zu bestimmten Suchanfragen schreiben? Das funktioniert am besten mit einer Keyword-Analyse, mit der sich feststellen lĂ€sst, welche Seiten gut zu einem Keyword ranken. Die gefundenen Inhalte geben Anhaltspunkte, welche Textart und SchlĂŒsselwörter geeignet sind. Wichtiger als die Keywords ist aber der Inhalt. Die Zeiten, in denen versucht wurde, lange Keyword-Phrasen in hoher Anzahl in den Text zu quetschen, sind vorbei. Moderne Webseitentexte orientieren sich an den BedĂŒrfnissen der Nutzer. Es sind einzigartige, informative und hilfreiche Texte, die möglichst viel Mehrwert enthalten. Nach dem Lesen sollen die Besucher das GefĂŒhl haben, besser informiert zu sein und bessere Entscheidungen treffen zu können. Aber auch fĂŒr die Offpage-Optimierung sind hochwertige Texte wichtig, da sie die Chance auf Backlinks erhöhen und damit zu einer besseren Suchmaschinen-Platzierung beitragen.

Neben einer angemessenen und nicht zu hohen Keyword-Dichte sind dabei eine korrekte Grammatik und Rechtschreibung wichtig. Das ist nicht nur eine Frage der SeriositĂ€t, sondern auch der Lesbarkeit. Fehler stören den Lesefluss und erschweren das Lesen, da sich die Leser mehr konzentrieren mĂŒssen. Seiteninhaber, die sich nicht als begabte Texter sehen, sollten bei SEO- und Texting-Agenturen oder Texting-Plattformen nach geeigneten Autoren suchen.

Technisches SEO, Meta-Tags, responsive Designs und Co.

Der zweite Teil der Onpage-Optimierung betrifft technische Aspekte. Hierbei geht es zum einen darum, dem Googlebot das Indexieren der Website zu ermöglichen. Der Googlebot ist ein Webcrawler, der automatisch das Web durchsucht, die gefundenen Webseiten analysiert und in die Datenbanken von Google eintrÀgt. Bei der Analyse untersucht der Crawler die Texte, Bilder und sonstigen Inhalte, um zu erfahren, um was es auf der Seite geht. Zum anderen optimiert das technische SEO die Usability und Benutzerfreundlichkeit. Die Suchmaschinen bewerten neben der internen Verlinkung und verschiedenen technischen Eigenschaften auch Kriterien wie Ladezeiten, Barrierefreiheit und Sicherheit, um die Suchmaschinen-Platzierung zu berechnen.

Um die Crawler beim Analysieren zu unterstĂŒtzen, lassen sich verschiedene Angaben in den Meta-Tags vornehmen. Das sind nicht sichtbare HTML-Anweisungen im Code der Webseite. Sie dienen dazu, Suchmaschinen, Webbrowser und anderen Programmen Informationen ĂŒber die Seite zu liefern. Zu den wichtigsten Meta-Angaben gehören:

  1. 1
    Title: Angabe des Seitentitels fĂŒr die Anzeige in den SERPs
  2. 2
    Description: Kurzbeschreibung des Seiteninhalts
  3. 3
    Robots: Anweisungen fĂŒr die Crawler, welche Unterseiten sie indexieren sollen
  4. 4
    Viewport: Informationen zu SeitengrĂ¶ĂŸe und Skalierung fĂŒr mobile GerĂ€te

Die frĂŒher wichtige Keywords-Angabe ist nicht lĂ€nger relevant. Auch Title und Description finden bei Google keine große Beachtung mehr fĂŒr die Berechnung der Suchmaschinen-Platzierung. Sie sind aber immer noch sehr wichtig, da die Suchmaschinen sie in den Ergebnislisten anzeigen. Gut geschriebene und informative Descriptions, mit zum Handeln anregenden Symbolen, können die Click-Rate deutlich erhöhen.

Damit die Suchmaschinen-Bots alle Unterseiten richtig indexieren und Benutzer sich gut in dem Online-Auftritt zurechtfinden, bedarf es einer sinnvollen internen Verlinkung. Eine ĂŒbersichtliche und nicht zu tief verschachtelte Site-Struktur mit aussagekrĂ€ftigen URLs und Ankertexten ist ein wichtiges Merkmal. Hinzu kommen kanonische URLs und HTTP-Weiterleitungen zur Vermeidung von doppelten Inhalten (Duplicate Content) sowie eine Sitemap.

Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit gelten bei manchen Website-Besitzern als zweitrangig, doch das ist ein großer Fehler. Lange Ladezeiten, unĂŒbersichtliche Seitenstrukturen und fehlende HTTPS-VerschlĂŒsselung sorgen fĂŒr hohe Absprungraten und verschlechtern die Suchmaschinen-Platzierung. Zu den unerlĂ€sslichen SEO-Maßnahmen gehört daher auch das Optimieren der HTML-, CSS- und JavaScript-Codes sowie der Bilder und Videos fĂŒr einen schnellen Pagespeed. Angesichts der hĂ€ufigen Nutzung von Smartphones und Tablets folgt Google mittlerweile dem Motto "Mobile First". Wer hoch ranken will, der kommt um ein responsives Design, das sich automatisch der BildschirmgrĂ¶ĂŸe anpasst, nicht herum. 

Da Google und Co. das Thema Barrierefreiheit sehr ernst nehmen, darf eine UnterstĂŒtzung fĂŒr Menschen mit Behinderungen nicht fehlen. AussagekrĂ€ftige Dateinamen, lebendige Bildbeschreibungen mit dem TITLE-Element und passende ALT-Attribute sind Pflicht. Sie sollten nach Möglichkeit das Fokus-Keyword enthalten, sofern das nicht die Nutzererfahrung beeintrĂ€chtigt.

Was ist Offpage Optimierung?

Anders als die Onpage-Maßnahmen beschĂ€ftigt sich die Offpage-Optimierung mit dem, was abseits der Webseite passiert. Der wichtigste Aspekt hierbei sind Backlinks, also WebverknĂŒpfungen, die von anderen Webseiten auf die eigene Seite verweisen. Backlinks gelten heute als eines der entscheidendsten Bewertungskriterien bei Google fĂŒr die Suchmaschinen-Platzierung. Dahinter steht ein einfacher Gedanke: Wenn beispielsweise die Website des Autohauses MĂŒller auf die KFZ-Werkstatt Schmidt verweist, dann spricht MĂŒller eine Empfehlung fĂŒr die Seite der Werkstatt aus. Allgemeiner gesagt: Webseiten, die viele Backlinks bekommen, sind auch aus menschlicher Sicht wahrscheinlich empfehlenswert. Dabei gibt es allerdings einen Hacken. 

Wie bekommt man Backlinks?

FrĂŒher galten möglichst viele Backlinks als QualitĂ€tsmerkmal, was zu unfairen Manipulationsversuchen fĂŒhrte. Es entstanden Linkfarmen und Seitenkataloge, deren einziger Zweck im Sammeln von Backlinks lag. Foren, Blogs, GĂ€stebĂŒcher und soziale Netzwerke hatten mit Link-Spam zu kĂ€mpfen und es entstand ein regelrechter Markt fĂŒr gekaufte Links. Deshalb achten die Suchmaschinen heute vor allem auf die QualitĂ€t der RĂŒckverweise.

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Backlinks was ist das?

Praxis-Tipp:

FĂŒr Google sind beispielsweise Backlinks von renommierten Firmen, Ämtern oder UniversitĂ€ten mehr wert, als Links von gewöhnlichen Bloggern oder kleinen Unternehmen.
Hinzu kommen Seiten, die Google manuell auswÀhlt und als besonders hochwertig einstuft!
Um die QualitĂ€t von Websites zu messen, haben die Suchmaschinen den TrustRank-Algorithmus eingefĂŒhrt.
Vereinfacht formuliert vererben Webseiten einen Teil ihrer VertrauenswĂŒrdigkeit an die verlinkte Seite.
Dadurch bekommen auch kleine Online-Auftritte eine Chance, wenn sie Backlinks von Seiten mit mittlerem TrustRank erhalten.

Was sind Backlinks?

Backlinks sind mittlerweile so wichtig, dass ein gezielter Linkaufbau zu den nachhaltigsten Optimierungen gehört. Das Link-Building ist allerdings eine langfristige Marketing-Strategie, da Google einen zu schnellen Linkaufbau als Manipulationsversuch betrachtet. Gekaufte Links verstoßen gegen die Google-Richtlinien und können zu einer Herabstufung der Suchmaschinen-Platzierung fĂŒhren. Dennoch ist der Handel mit Backlinks eine gĂ€ngige Praxis in einigen Branchen.

Wie bekomme ich Backlinks?

FĂŒr einen richtigen und nachhaltigen Linkaufbau bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Dazu zĂ€hlt der Linktausch mit GeschĂ€ftspartnern und Kunden sowie das Eintragen der Unternehmensdaten in BranchenbĂŒcher und Bewertungsportale. Ebenso wichtig sind BeitrĂ€ge in sozialen Netzwerken und Seiten wie Das Örtliche, die Gelben Seiten oder meinestadt.de. Wichtig zu wissen ist auch, dass sich unerwĂŒnschte Backlinks mit dem Google Disavow-Tool entfernen lassen. Backlinks von Websites mit schlechtem Ruf können die eigene Seite herunterziehen.

Wie funktioniert SEA?

Bei der Suchmaschinen-Werbung, im Englischen Search Engine Advertising genannt, lassen sich bestimmte Positionen in der Suchmaschinen-Platzierung ersteigern. Im Gegensatz zu SEO kann SEA zu sofortigen Effekten fĂŒhren, da eine Anzeige unmittelbar in den SERPs erscheint. Vor allem Webshops, Online-Dienstleister und lokale Unternehmen profitieren von der hervorragenden Sichtbarkeit und dem gesteigerten Traffic. Das gilt allerdings nur, solange die Firma in die Werbung finanziert. 

Suchmaschinen Platzierung: Was ist SEA?

Suchmaschinen Platzierung: Was ist SEA?

SEA heißt auch Keyword-Advertising, da die Werbeeinblendungen auf bestimmten Keywords basieren. Findet sich in der Suchanfrage ein entsprechendes SchlĂŒsselwort, dann zeigen die Suchmaschinen die zugehörigen Werbungen an. Ebenso sind lokale Anzeigen möglich, die sich nach dem Standort der Suchenden richten. Die Suchmaschinen-Platzierung der Einblendungen hĂ€ngt vom Gebot der Werbenden ab. Dabei ist zu beachten, dass vor allem allgemeine Keywords mit hohen Suchvolumen aus umkĂ€mpften Branchen sehr teuer sind. Das Schalten der Anzeige ist aber zumeist kostenlos und die Abrechnung erfolgt nach dem Pay-Per-Click-Prinzip.

Die Suchmaschinen haben generell ein eigenes Ad-System, wobei Google Ads durch die ĂŒberragende MarktfĂŒhrung des Unternehmens am wichtigsten ist. Daneben gibt es Bing Ads von Microsoft und Oath Advertiser von Yahoo/Oath. FĂŒr Unternehmen, die in Russland oder China agieren, sind noch Yandex Direct und Baidu Tuiguang wichtig. Ob ein Einsatz der anderen Ad-Dienste sinnvoll ist, lĂ€sst sich nur durch eine Marketing-Analyse feststellen. Der Vorteil der niedrigeren Preise pro Klick bei den kleinen Anbietern steht dem Nachteil einer deutlich geringeren Reichweite entgegen.

Was ist Google Ads?

Google Ads gehören zu den effektivsten Maßnahmen, um eine Suchmaschinen-Platzierung auf den Top-Positionen zu bekommen. Der Suchmaschinen-Riese hat einen Marktanteil von mehr als 90 % in Deutschland, Europa und weiten Teilen der restlichen Welt. Dem entsprechend hoch sind Sichtbarkeit und Reichweite von Google-Ads-Anzeigen. Neben dem Keyword-Advertising in den SERPs unterhĂ€lt das Unternehmen auch ein weitreichendes Werbenetzwerk, bei dem viele große und kleine Webseiten teilnehmen. Laut Google erreichen sie damit um die 90 % aller Internetnutzer. WĂ€hrend in den Suchergebnissen nur reine Textanzeigen möglich sind, lassen sich ĂŒber das Netzwerk verschiedene Werbeformen nutzen.

Der Dienst basiert auf dem Pay-Per-Click-Model, bei dem Werbende nur fĂŒr Klicks auf die Anzeigen zahlen mĂŒssen. Dadurch vermindert sich das Investitionsrisiko, weil die Kosten mit der EffektivitĂ€t der Werbung zusammenhĂ€ngen. Eine schlecht geplante Marketing-Kampagne mit unpassenden Keywords fĂŒhrt nicht zwangslĂ€ufig zu finanziellen Verlusten. Trotzdem ist eine grĂŒndliche Keyword-Recherche wichtig, da falsche Keywords hohe Absprungraten zur Folge haben. Finden Besucher nicht, was sie gesucht haben, dann verlassen sie die Seite schnell wieder und die Kosten fĂŒr den Klick sind verschwendet. Die Suchmaschinen-Platzierung der Werbeeinblendungen hĂ€ngt vom Höchstgebot - dem maximalen Cost-per-Click (CPC) ab. Generell gilt, dass allgemeinere Keywords teurer als spezifische Phrasen sind.

Damit die Anzeigen tatsĂ€chlich die richtige Zielgruppe treffen, bietet Google Einstellungen fĂŒr individuelle Kampagnen an. Keyword-Optionen wie "Weitgehend passend", "Passende Wortgruppe" oder "Auszuschließende Keywords" bestimmen, welche Suchanfragen eine Werbeeinblendung auslösen. Ebenso ist es möglich, zu steuern, ob eine Werbung nur in Browsern auf Smartphones und Tablets oder in mobilen Apps erscheint. Hinzu kommen Einstellungen fĂŒr Standort, Sprache sowie Datum und Uhrzeit, zu denen die Anzeige sichtbar sein soll.

Was ist Google Universal Search?

In einer umfassenden Online-Marketing-Strategie spielt auch Googles Universal Search eine wichtige Rolle. Die Suchmaschine möchte fĂŒr ihre Nutzer möglichst nĂŒtzlich sein und schnelle Ergebnisse liefern. Dadurch verstĂ€rkt sich die Kundenbindung und die Nutzer bleiben lĂ€nger auf den SERPs - was den Werbeeinnahmen des Unternehmens zugutekommt. Das hat aber Auswirkungen auf die Suchmaschinen-Platzierung der Webseiten.

Universal Search bezeichnet das Einbinden von Ergebnissen aus den spezialisierten Datenbanken der Suchmaschinen in die SERP. Dazu zĂ€hlen beispielsweise Nachrichten, Bilder und Karten aber auch Produktangebote, Daten von lokalen Firmen, Liedtexte und vieles weitere. FĂŒr Anwender ist das eine sehr gute Funktion. Sie bekommen die gesuchten Informationen direkt angezeigt, ohne sich durch die gefundenen Webseiten klicken zu mĂŒssen. Problematisch ist dabei, dass den Webseiten-Betreibern die Besucher verloren gehen. Außerdem belegen die Ergebnisse wichtige Positionen in der organischen Liste. Das kann dazu fĂŒhren, dass eine Webseite, die eigentlich noch auf der ersten Ergebnisseite zu finden ist, auf die zweite Seite abrutscht.

FĂŒr SEO bedeutet das einen Mehraufwand, der aber auch Chancen bietet. Zwar benötigen Webseiten zusĂ€tzlichen und multimedialen Content, um mit den eigenen Inhalten in der Universal Search vertreten zu sein. Der Vorteil liegt aber darin, dass fĂŒr eine Aufnahme in den universellen Ergebnissen keine hohe Suchmaschinen-Platzierung nötig ist. Wichtige Maßnahmen umfassen die Eintragung des Unternehmens bei Google My Business sowie Branchen- und Bewertungsportalen. Des Weiteren helfen eingebundene Bilder wie Diagramme, Statistiken und Screenshots, YouTube-Videos sowie andere Multimedia-Inhalte, die einen Bezug zur Seite haben.

Rich Snippets & featured Snippets

Die Suchmaschinen-Platzierung 0

Featured SnippetsFeatured Snippets sind ebenso nĂŒtzlich wie umstritten. Es sind Seiten-Snippets, mit denen Google vor allem informationelle Suchanfragen direkt beantworten will. Sie unterscheiden sich von normalen Ausschnitten durch eine umgekehrte und hervorgehobene Formatierung mit zusĂ€tzlichen Inhalten. Featured Snippets zeigen zuerst die Vorschau an, darunter folgen Seitentitel und URL.

Gibt ein Benutzer beispielsweise "Was sind Featured Snippets?" in die Google-Suche ein, dann erscheint ein Snippet mit einer kurzen ErklĂ€rung zu dem Begriff. Google platziert sie ĂŒber der organischen Ergebnisliste aber unter möglichen Werbeanzeigen. Die Inhalte stammen zumeist von einer Seite mit einer Top10-Suchmaschinenplatzierung. Aufgrund ihrer hervorgehobenen Stellung sprechen viele SEOs von der Suchmaschinen-Platzierung 0.

Je nachdem, welche Art von Informationen Google fĂŒr wichtig hĂ€lt, gibt es verschiedene Snippet-Typen:

Text-Snippets mit und ohne Bild:

Text-Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Text Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Video-Snippets:

Video Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Video Snippets in der Suchmaschinen Platzierung

Snippets mit (nummerierten) Listen oder Tabellen:

Snipet mit Fragenbox in der Suchmaschinen Platzierung

Snipet mit Fragenbox in der Suchmaschinen Platzierung

Im Gegensatz zur Universal Search belegen Featured Snippets keine Positionen in der Suchmaschinen-Platzierung. Dennoch gibt es viele Kritiker, da Google Informationen aus anderen Webseiten anzeigt und dadurch den Ursprungsseiten den Traffic wegnimmt. Andere SEOs argumentieren, dass es fĂŒr den Traffic-Verlust keine Beweise gibt und sich hier viele Chancen ergeben. Da die Snippets nur einen kurzen Überblick liefern, kann die prominente Position zu einer höheren Klickrate fĂŒhren. DarĂŒber hinaus ist es möglich, selbst als Featured Snippet zu erscheinen. Dazu sind hervorragende Inhalte mit einer Google-kompatiblen Formatierung wichtig.

Optimieren der Suchmaschinen Platzierung mit hoch effektiven SEO-Tools

Wer versucht, auf gut GlĂŒck mit den erstbesten Keywords zu ranken, kommt heute nicht mehr weit. Die Konkurrenz ist zu groß, um ohne genauen Plan und detaillierte Analysen erfolgreich zu sein. SEO-Tools wie Ahrefs, KWFinder, SEMRush und der Google Ads Keyword Planner liefern vielfĂ€ltige Funktionen, die fĂŒr eine Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung unverzichtbar sind.

Tools die du fĂŒr eine erfolgreiche Suchmaschinen Platzierung kennen solltest:

  • KW-Finder
  • SEM-Rush
  • Ahrefs
  • Google Ads Keyword Planner
  • Google Analytics

FĂŒr Einsteiger und Profis gleichermaßen nĂŒtzlich ist KWFinder. Das SEO-Tool dient vor allem der Keyword-Recherche fĂŒr SEO und SEA. In der ĂŒbersichtlichen OberflĂ€che lassen sich sowohl die SchlĂŒsselwörter der Konkurrenz analysieren als auch mit eigenen Keyword-Listen arbeiten. Dabei zeigt das Programm neben den wichtigen Metriken CPC, Suchvolumen und Keyword-Difficulty auch Werte zu Domain-Authority, Backlinks und Facebook-Shares an. Neben der Einfachheit ist ein zweiter Hauptvorteil des Tools die sehr gute und genaue Berechnung der Keyword-Difficulty fĂŒr den deutschsprachigen Raum. Auch Googles Keyword Planner ist fĂŒr AnfĂ€nger geeignet. Jedoch erfordert das SEO-Werkzeug eigene Ad-Kampagnen, um mehr als ungefĂ€hre Werte anzuzeigen. 

Ahrefs und SEMRush sind sehr mĂ€chtige Tools fĂŒr die detaillierte und professionelle SEM-Analyse. FĂŒr den ernsthaften Aufbau einer Online-Marketing-Strategie sind sie nahezu unentbehrlich. Zu ihren Funktionen zĂ€hlen Keyword- und Themen-Recherche, Backlink-Analyse, Auffinden von Content-LĂŒcken sowie viele weitere SEO- und SEA-Werkzeuge. Die Funktionsvielfalt hat aber auch einen Nachteil. Professionelle SEO-Tools sind sehr teuer und erfordern viel Fachwissen. FĂŒr eine effektive Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung ist es daher in jedem Fall ratsam, einen SEO-Consultant zu engagieren.

Was ist SEA?

Sowohl SEO als auch SEA haben ihre StĂ€rken und SchwĂ€chen. In einer effektiven und effizienten Online-Marketing-Strategie kommen beide zum Einsatz, um sich gegenseitig zu ergĂ€nzen. Selbst eine perfekt optimierte Seite ist kein Garant fĂŒr mehr Sichtbarkeit, da sich die Suchmaschinen-Position mit SEO nur indirekt beeinflussen lĂ€sst. SEO-Maßnahmen erfordern besonders am Anfang viel Fachwissen und Arbeitseinsatz. Keyword-Recherche, Content-Erstellung, technische Optimierungen und vor allem der Linkaufbau sind zeitintensiv und wirken erst nach einiger Zeit. SEO ist daher auf Langfristigkeit aber auch auf Nachhaltigkeit ausgelegt.

Anders sieht es bei SEA aus. Das Schalten einer Google-Ads-Anzeige erfordert kein umfangreiches Fachwissen und die Werbeeinblendungen sind sofort sichtbar. Die Kopplung an Suchmaschinen-Keywords ermöglicht ein sehr genaues und aktives Definieren der Zielgruppe. DarĂŒber hinaus lassen sich SEA-Maßnahmen hervorragend messen und testen. Der Nachteil ist, dass SEA eine kontinuierliche Finanzierung erfordert. Jeder Klick kostet Geld und die Preise können je nach Nische betrĂ€chtlich sein. Zwar ist auch SEO ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, aber die Aktionen sind ohne weitere Ausgaben lĂ€nger wirksam.

Ein weiterer Aspekt ist die Skalierbarkeit. Im Marketing bedeutet der Begriff so viel wie Hebelwirkung. Gemeint ist die Eigenschaft, kurzfristig mit möglichst wenig Geld große Resultate zu erzielen. Skalierbarkeit ist einer der HauptgrĂŒnde, weshalb beide Marketing-Strategien zum Einsatz kommen mĂŒssen. Mit den richtigen Keywords und einer funktionierenden Werbebotschaft ist SEA sehr gut skalierbar, da sich schnell neue Besucherströme und zusĂ€tzlicher Traffic generieren lassen. Vor allem wĂ€hrend des Aufbaus gilt daher: messen, analysieren, auswerten, anpassen!

SEO hingegen ist nicht so leicht messbar und skalierbar, da die Maßnahmen Zeit brauchen, um zu wirken. Doch auch hier lĂ€sst sich etwas machen. Wichtig ist vor allem eine saubere Content-Planung auf Basis des Topic-Cluster-Models. Hierbei stehen nicht einzelne Texte fĂŒr bestimmte Keywords im Vordergrund, sondern die systematische und umfassende Abdeckung ganzer Themenkomplexe. Das Ziel besteht darin, mit ganzheitlichem Content möglichst viel thematische AutoritĂ€t zu erzeugen. Das verbessert die Suchmaschinen-Platzierung durch eine hohe Onpage-QualitĂ€t und mehr Backlinks. Sobald die Basis (der sogenannte Pillar-Content) steht und funktioniert, lĂ€sst sich schnell weiterer Content generieren, um zusĂ€tzlichen Traffic zu erzeugen.

SEO selbst machen oder Agentur beauftragen?

Obwohl sich eine professionelle SEO-Kampagne definitiv auszahlt, scheuen viele kleine Unternehmen die Kosten von mehreren Tausend Euro. Daher ĂŒberlege sie, ob sie die Optimierung nicht lieber selbst machen sollen. Prinzipiell ist das natĂŒrlich möglich, ob das aber funktioniert, ist eine andere Frage. SEO ist weit mehr, als das Heraussuchen von ein paar Keywords und das Schreiben passender Texte.

Technische Optimierungen, Content-Erstellung sowie Link-Building erfordern fortgeschrittene IT- und Marketing-Kenntnisse. Hinzu kommt, dass SEO-Maßnahmen grob sechs bis zwölf Monate Zeit braucht, um gute Ergebnisse zu erzielen. WĂ€hrenddessen sind stetige Analysen mit teilweise teuren Tools nötig. Wer ernsthaft eine Verbesserung der Suchmaschinen-Platzierung anstrebt, der kommt um eine SEO-Agentur nicht herum.

Angesichts der vielen Anbieter stellt sich die Frage, was eine gute Agentur ausmacht. Als Erstes ist es wichtig, Angebote zu vergleichen und KostenvoranschlĂ€ge einzuholen. Seriöse SEOs bieten dafĂŒr eine kostenlose PrĂŒfung an.

DarĂŒber hinaus muss sich die Agentur intensiv mit dem Unternehmen auseinandersetzen, um ein GefĂŒhl fĂŒr die Firma, ihre Produkte, Kunden und BedĂŒrfnisse zu bekommen. Ein weiteres Erkennungsmerkmal guter SEOs ist ein Portfolio mit beispielhaften Projekten, die Aufschluss ĂŒber die QualitĂ€t der bisherigen Arbeit geben.

Achtung: Vorsicht ist geboten bei allzu verfĂŒhrerischen SchnĂ€ppchen. Unrealistisch niedrige Preise deuten auf fragwĂŒrdige Methoden und unseriöse Anbieter hin.

GO DIGITAL Förderprogramm

Praxis-Tipp:

Hier noch ein kleiner Tipp: Kleine und mittelstĂ€ndige Unternehmen können unter UmstĂ€nden vom Förderprogramm "go-digital" des deutschen Bundesministeriums fĂŒr Wirtschaft und Energie (BMWi) profitieren.
Das BMWi unterstĂŒtzt KMUs mit einer Übernahme von bis zu 50 % der Kosten fĂŒr die Module "Digitale GeschĂ€ftsprozesse", "Digitale Markterschließung" und "IT-Sicherheit".

Fazit zur Suchmaschinen Platzierung:

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Ob kleine oder große Unternehmen, wer hier nicht Schritt hĂ€lt, der riskiert schwerwiegende Wettbewerbsnachteile.

Eine gut sichtbare und optimierte Firmen-Homepage ist heute eine unverzichtbare Plattform fĂŒr mehr Kunden und höhere UmsĂ€tze.

Dabei kommen sowohl SEO- als auch SEA-Maßnahmen zum Einsatz, um schnell und nachhaltig in der Suchmaschinen-Platzierung aufzusteigen. Die notwendigen Anpassungen erfordern viel Fachwissen und Geld, damit sie effektiv und schlussendlich rentabel sind.

Meine Webagentur bietet kompetente Dienstleistungen zu fairen Preisen rund um Homepages, SEO und SEA. Sie haben noch keinen eigenen Online-Auftritt? Kein Problem! Ich bin auch fĂŒr Sie da, wenn Sie sich ihre Webseite erstellen lassen möchten.

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Ob einfache One-Pager oder komplexere Webprojekt, gerne ĂŒbernehme ich den gesamten Website-Aufbau fĂŒr Sie - von der Planung ĂŒber die Beschaffung von Webspace bis hin zu professionellem WordPress-SEO.

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Peter Hiebl
 

Onpage SEO Consultant

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